Vor dem Neubau-Quartier: Spektakuläre Zwischennutzung in der Maxvorstadt

Lange stand nicht fest, was mit dem ehemaligen Telekom-Grundstück an der Pappenheim Str. 14 geschieht. Jetzt ist die Verwendung klar. Wenn auch nur für das kommende Wochenende. Vom 27. bis 29. Juli startet eine bislang in München sehr außergewöhnliche Zwischennutzung.

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Immobilientrends in München: steigende Preise und ein „Neubauruck“

Die teuerste Wohnung im vergangenen Jahr wechselte in München-Schwabing für 24.000 Euro pro Quadratmeter den Besitzer. Auch jenseits dieses High-Scores im Luxusbereich sind die Preise für Neubau-Immobilien wie für Bestandswohnungen rasant in die Höhe geklettert. Weiterlesen

Stadtteilportrait: Schwanthaler Höhe

Neubaugebiete, Kiez, urige Gaststätten und Szeneläden: wer einmal auf der Schwanthaler Höhe eingezogen ist, will in der Regel so schnell nicht mehr fort aus dem „Westend“. Das war nicht immer so. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt das Quartier als „Räuberviertel“. Wir stellen Münchens 8. Stadtbezirk heute vor.

Die Schwanthaler Höhe hieß früher „Sendlinger Höhe“ und befindet sich am westlichen Rand der Innenstadt. Ihren jetzigen Namen erhielt sie nach dem Münchner Bildhauer Ludwig von Schwanthaler. Er schuf die Statue der Bavaria oberhalb der Theresienwiese.

Ehemaliges Arbeiterviertel und heutiges Szene-Quartier

Ursprünglich entstand das „Westend“, wie der Bezirk im Münchner Volksmund heißt, in der Zeit der Industrialisierung als Arbeiterwohngebiet. Noch immer gibt es hier mehr genossenschaftlichen Wohnbau als in den meisten anderen Stadtteilen der Isarmetropole.

Neubauprojekt: City München - Living Bavaria

Neubauprojekt: City München – Living Bavaria

Arbeitgeber fanden sich schnell: zahlreiche Brauereien, Speditionen, eine Schwefelsäurefabrik und unzählige Lagerhallen siedelten sich an. Ein Relikt aus dieser Zeit ist die Augustinerbrauerei. Insbesondere zur „Wiesn-Zeit“ laufen die Braukeller heiß und der Duft von Hopfen und Gerste durchzieht den gesamten Stadtteil.

Lange nach dem Zweiten Weltkrieg galt das Westend als Viertel der „Ausländer, Armen und Alten“. Viele besser verdienende Münchner und Familien zogen in den 60er Jahren fort. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Bevölkerungsdichte soziale Probleme schuf. Heute gilt: wer eine Eigentumswohnung auf der Schwanthaler Höhe findet, hat Glück gehabt.

Zurzeit leben hier ca. 27.000 Menschen, es gibt über 60 Prozent Singlehaushalte, der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund liegt bei ca. 35 Prozent. Das Viertel ist gefragt: kleine Läden und Cafés, Szenekneipen, Kultur, Grünflächen und Einrichtungen für Kinder: die Wege sind kurz innerhalb des Quartiers. Zudem ist die Innenstadt nicht weit und das lebendige Ambiente ist beliebt bei jungen und jung gebliebenen Münchnern.

Neubaugebiete auf der Schwanthaler Höhe

Das Viertel wandelt sich: auf modernen Grundrissen aus der Hand findiger Stadtplaner entstehen neue Wohnquartiere. Bis zum Jahr 2020 sollen auf der Schwanthaler Höhe ca. 2.500 neue Wohnungen realisiert werden.

Auf dem ehemaligen Messegelände, westlich der Theresienwiese, sind ca. 1.800 Neubauwohnungen geplant. In der Heimeran- und Ganghoferstraße sind die ersten Einheiten davon bereits bezogen.

Leben auf der Schwanthaler Höhe

Die Nähe zur Innenstadt und die gute Verkehrsanbindung macht die Schwanthaler Höhe als Wohnstandort zweifellos interessant. Aber auch die übrige Infrastruktur lässt wenig zu wünschen übrig: Familien mit Kindern haben die Wahl zwischen 31 Kitas und vier Schulen. Es gibt eine Stadtteilbibliothek, 19 Allgemeinärzte, 20 Zahnärzte, zwei Krankenhäuser, zahlreiche Apotheken und ein Altenheim.

Im ansonsten oft als „zu schick“ gescholtenen München hält die Schwanthaler Höhe im kulturellen Bereich noch die Flagge der „Subkultur“ hoch. Einrichtungen für freie Künstler, zahlreiche Ateliers, kleine Theaterbühnen, das „Eine Welt-Haus“ mit interkulturellen Initiativen stehen dafür. Darüber hinaus bietet die „Alte Kongresshalle“ zahlreiche Veranstaltungen für unterschiedliche Geschmäcker.

Über die U4 und U5, die S-Bahn und den Mittleren Ring ist der Stadtteil an die City optimal angeschlossen.

Das auf unserem Foto gezeigte Neubauprojekt „City München – Living Bavaria“ entsteht an der Schnittstelle Schwanthaler Höhe / Maxvorstadt in der Schwanthaler Straße 95 – 97. Lesen Sie mehr dazu.

Informationen zu aktuellen Bauvorhaben und Neubauprojekten in München finden Sie auf dem neubau kompass.

Marktbericht 2012: Die 10 teuersten Münchener Stadtteile

Dass die Immobilien-Preise in München in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen sind, hat sich nun wirklich herum gesprochen.

Aber wie sieht die Entwicklung des Münchener Immobilienmarktes 2012 in konkreten Zahlen aus? Für nachstehendes „Ranking“ haben wir eine aktuelle Marktuntersuchung des Anlegermagazins CAPITAL ausgewertet.

Unser Ranking listet die 10 teuersten Münchener Stadtteile. Dargestellt sind die „typischen Preisspannen“ für Eigentumswohnungen bei Neubauten (Bauträger-Projekte) im Stadtgebiet von München.

  1. Lehel: EUR 5.500 bis 15.000
  2. Altstadt: EUR 5.000 bis 15.000
  3. Bogenhausen: EUR 4.800 bis 15.000
  4. Maxvorstadt: EUR 4.500 bis 15.000
  5. Schwabing: EUR 4.400 bis 15.000
  6. Nymphenburg/Gern: EUR 4.500 bis EUR 12.000
  7. Glockenbach: EUR 4.500 bis 8.000
  8. Haidhausen: EUR 4.300 bis 8.000
  9. Solln/Prinz-Ludwigs-H: EUR 3.700 bis 8.000
  10. Au: EUR 3.500 bis 7.000 

Datenbasis: Quadratmeterpreise 2012 bei „typischen“ Neubauprojekten (Quellen: capital.de, ftd.de).

Die „billigsten“ Münchener Stadteile sind übrigens Freiham, Sendling, Untermenzing und Allach. Hier liegt das Preisniveau im Neubau-Bereich zwischen EUR 3.000 und EUR 5.000. Wer eine günstigere Immobilie sucht, wird im Regelfall nur noch im weiter entfernten Umland (außerhalb des MVV-Bereiches) fündig.

Prognose: Immobilienpreise 2013 für München

Im Bereich des unteren (bis EUR 4.000) und mittleren (EUR 4.000 bis EUR 7.500) Marktsegmentes gehen wir von einem weiteren Preisanstieg von rund 5% aus. Ursachen sind hier die historisch niedrigen Hypothekenzinsen in Kombination mit der aktuellen EURO-Krise und Inflationsängste (“Flucht in Sachwerte”).

Eine Marktberuhigung – also stagnierende Preise – erwarten wir hingegen im Segment der Luxus-Neubauten (EUR 8.000 bis 15.000 pro Quadratmeter). Hier trifft ein immer größer werdendes Angebot auf eine eher kleine, aber dafür äußerst anspruchsvolle Zielgruppe.

Eine aktuelle Liste aller Neubau-Projekte im Großraum München finden Sie auf dem Bauträger-Portal neubau kompass München.

Video „NY Living“ in München-Maxvorstadt

Die Immobilien-Branche ist „neuen“ Technologien gegenüber nicht immer aufgeschlossen …. Nach wie vor dominiert in der Vermarktung von Neubau-Projekten der klassische Weg: Man druckt viele bunte Werbeprospekte und schaltet (teure) Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, deren Erfolgsraten noch dazu nur schwer messbar sind. Bei der Internet-Vermarktung von Bauträger-Projekten schöpft die Branche noch längst nicht alle Möglichkeiten aus.

So nutzen bislang nur wenige Bauträger große Video-Portale wie YouTube, sevenload oder myvideo zur gezielten Vermarktung. Eine Ausnahme sind hier Baywobau/Terrafinanz, die ein Video ihres aktuellen Großprojekts NY.Living (Nymphenburger Straße, Maxvorstadt) auch auf YouTube präsentieren:

Die Qualität des Videos ist durchaus ansprechend!


Auch ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten (hier der Link zum Video). Es ist schwer vorstellbar, dass dieses Video eines Kölner Bauträgers irgendeine verkaufsfördernde Wirkung hat …