Baustart 2017: 1.800 Neubauwohnungen im Prinz Eugen Park

Auch München muss beim Bau neuer Wohneinheiten auf Konversionsflächen (Umnutzungsgebiete) zurückgreifen. Eines der größten ist die ehemalige Prinz Eugen Kaserne in Oberföhring. Unweit von Bogenhausen gelegen, bietet sich hier ein gut angebundenes Areal für insgesamt rund 4000 neue Bewohner. In diesem Jahr wird der Baustart erfolgen und das Projekt ist in vielerlei Hinsicht einzigartig.

Realisiert wird es von einem Konsortium aus aktiven Wohnungsgesellschaften, Wohnbaugenossenschaften, Baugemeinschaften, Bauträgern und der israelitischen Kultusgemeinde. Im Prinz Eugen Park werden 40 Prozent der Grundstücke von Baugemeinschaften bebaut. Nur ein kleiner Teil des Areals wurde an private Bauträger vergeben. Von den insgesamt 23 Prozent Eigentumswohnungen auf dem Gelände werden Baugemeinschaften 14 Prozent realisieren und Bauträger 9 Prozent. Einer davon ist Klaus Wohnbau. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Augsburg realisiert Atriumhäuser und Stadtwohnungen im Neubauprojekt „Prinz Oberföhring“.

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Beispiel für ein Mehrfamilienhaus im Prinz Eugen Park: Neubauprojekt „Prinz Oberföhring“. Bild: KLAUS Wohnbau

Ein anderes Projekt auf dem riesigen Gelände ist die mit über 450 Wohnungen größte zusammenhängende Holzbausiedlung Deutschlands. Kleinere Häuser aus Holz sind ebenso in den Planungen wie Mehrfamilienwohnhäuser mit bis zu sieben Geschossen. Gefördert wird das Unternehmen mit über 13 Millionen Euro von der Stadt München. Ergänzende ökologische Konzepte wie Ladestationen für Elektroautos und E-Bikes sind ebenso geplant wie Car-Sharing-Konzepte.

Belebtes Quartier statt Geisterstadt

Ideen wie diese gehen auch zurück auf die Vernetzungstreffen für künftige Bewohnerinnen und Bewohner des Prinz Eugen Parks. Vor einigen Wochen gab es das erste Treffen und die Arbeitsgruppen kamen zu konstruktiven Ergebnissen. Im Bereich Mobilität und Verkehr werden zum Beispiel CarSharing-Angebote auf Wasserstoffbasis, ein Shuttledienst für Mobilitätseingeschränkte und eine Tram Nachtlinie gewünscht. Auch sind gute Fuß- und Radwegverbindungen vielen künftigen Bewohnern des Areals ein Anliegen. Weitere Ideen sind Nachbarschaftsangebote, die Gestaltung von öffentlichen Plätzen und das Einrichten von Bereichen zur Verkehrsberuhigung. Daneben wünschen sich die künftigen Bewohner kulturelle Einrichtungen und vor allem eins: ihr neues Quartier soll lebendig sein. „Wir wollen keine Geisterstadt“ heißt es.

Mit dem Prinz Eugen Park schafft die Stadt ein weiteres Stadt-Quartier für Haushalte aller Größen und Einkommensgruppen. Es entstehen Wohnungen zur Miete und zum Eigentum in unterschiedlichen Wohnclustern. Neben eleganten Stadtvillen und Punkthäusern wird es lineare Geschosswohnungsbauten geben, verdichteten Flachbau und Reihenhäuser.

Die Fotos in diesem Beitrag stammen vom Neubauvorhaben „Prinz Oberföhring“ von Klaus Wohnbau. Lesen Sie hier mehr zum Objekt.

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