Baubeginn für 320 Eigentumswohnungen auf ehemaligem EON-Areal erfolgt

In Obersendling entsteht derzeit ein modernes Stadtgebiet mit viel Flair auf dem ehemaligen EON-Gelände. Acht Hektar umfasst das Areal zwischen Boschetsrieder Straße, Drygalski-Allee und Kistlerhofstraße. Lange Jahre lag diese Fläche brach, jetzt ist mit einer Mischnutzung die ideale Lösung für das Gelände gefunden. Mit im Boot sind namhafte Bauträger und Projektentwickler, die sich jeweils ein Stück vom Gelände-Kuchen aufteilen.

Das urbane Zentrum „Südwink“ mit einem großen Ärztehaus, Büros, Geschäften und 151 Studentenapartments – nicht zu vergessen über 300 Tiefgaragen-Stellplätze – wird von dem Projektentwickler Accumulata Immobilien Development realisiert. Die Gesamtinvestition dafür beträgt um die 100 Millionen Euro. Bis Mitte 2018 soll dieser Teil des Quartiers fertiggestellt sein.

Gehobene Eigentumswohnungen

Ausstattungselemente der Eigentumswohnungen sind Fußbodenheizung, Parkett, bodentiefe Fenster und Rollläden in allen Wohnräumen. Käufer können zwischen drei Ausstattungsvarianten wählen: zur Verfügung stehen Beton-, Naturstein- und Holzoptik im Innenbereich. Was das Außengelände betrifft, so wurden die Anwohner schon früh in die Planungen mit einbezogen. Das Ergebnis ist zum Beispiel eine autofreie Zone und die Tatsache, dass auf diesem Gelände kein Wohnturm entsteht. Besonders der letztgenannte Punkt war bei der projekteigenen Bürgerwerkstatt der Mehrzahl der Beteiligten äußerst wichtig. In München tut man sich nach wie vor bis auf wenige Ausnahmen schwerer, wenn es um Hochhäuser geht.

Geförderte Wohnungen und soziale Einrichtungen

Zählt man die Mieteinheiten hinzu, so entstehen auf dem Gelände in Obersendling rund 1.200 Neubauwohnungen. Das entspricht Raum für rund 2.500 Menschen. Eine gute soziale Mischung soll im neuen Stadt-Quartier beibehalten werden. Dazu wird ein Teil des Areals soziale Einrichtungen wie einen Bewohnertreff, eine integrative Wohngemeinschaft und eine Kita beherbergen. Verantwortlich für diese Baumaßnahmen wird die Gewofag sein. Diese realisiert ebenfalls 240 Wohneinheiten, die von verschiedenen Fördermodellen begleitet werden. Dazu gehören auch Apartments für Menschen mit niedrigem Einkommen oder auch für städtische Mitarbeiter in Pflegeberufen. Der Mix aus unterschiedlichen Wohneinheiten auf dem Gelände ist der Stadt wichtig, denn „er trägt zum guten Klima in München bei“, so Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Weitere Neubauprojekte in der Isarmetropole finden Sie auf dem neubau kompass.