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Artikel getaggt mit ‘münchen’

Bereich “aktuelle Bauträger-Projekte” überarbeitet

Ich habe den Bereich “aktuelle Bauträger-Projekte” aktualisiert und überarbeitet. Bereits abverkaufte Projekte wurden gelöscht, neue sind hinzu gekommen. In der Liste sind nun rund 50 aktuelle Neubau-Projekte im Großraum München enthalten.

“Zuflucht Eigenheim” – Titelstory der aktuellen Wirtschaftswoche

Die aktuelle Ausgabe der Wirtschaftswoche (2009/13) widmet sich unter der Überschrift Zuflucht Eigenheim der Frage, inwieweit Immobilien ein “sicherer Hafen”  in der Wirtschaftskrise sind. Laut Wirtschaftswoche gehen viele Experten von einem massiven Anstieg der Inflation in den nächsten Jahren aus. Allerdings haben sich “Experten” auch schon oft geirrt – und das Beispiel Japan zeigt mir, dass wirtschaftliche Probleme trotz umfangreicher Konjunkturprogramme sogar zu einer jahrelangen Deflation führen können. Also zu einem Szenario, in dem Sachwerte kontinuierlich an Wert verlieren.

Dennoch ist der Artikel der Wirtschaftswoche lesenswert: 50 Städte werden einem “Immobilien-Test” unterzogen. Wie zu erwarten schneidet der Großraum München recht gut ab. Hier geht die Wirtschaftswoche von steigenden Immobilien-Preisen aus. Ebenfalls gute Ergebnisse erzielen Nürnberg, Stuttgart, Hamburg und für mich überraschend Hannover.

Wirtschaftswoche

Wirtschaftswoche

In einen Blog-Beitrag im Februar bin ich bereits ausführlich auf die Chancen und Risiken eines Immoblienerwerbs in der Krise eingegangen.

neubau kompass München gestartet

Seit einigen Tagen ist mit neubau kompass München (neubaukompass.de) eine Datenbank online gegangen, die Neubau-Immobilien und Bauträger-Projekte im Großraum München erfasst. Immobilien-Suchenden finden dort eine Übersicht über (fast) alle aktuellen Neubau-Vorhaben in München und dem Münchener Umland.

Die Suchergebnisse können jeweils nach bestimmten Kriterien wie Lage, Quadratmeterpreis und Bezugsfertigkeit sortiert werden. Kauf-Interessenten können sich so in kurzer Zeit einen nahezu vollständigen Marktüberblick verschaffen und gezielt (nur) von solchen Objekten entsprechende Exposes anfordern, die in die engere Wahl kommen.

Die meisten von neubau kompass gelisteten Projekte sind zudem mit aktuellen Fotos der unmittelbaren Umgebung versehen. So kann jeder Nutzer schon einen ersten Eindruck von der zukünftigen Lebensumfeld erhalten, ohne dass jede Baustelle/jedes Objekt persönlich „besucht“ werden muss.
Aktuell sind in der Datenbank mehr als 180 Neubauvorhaben von 62 Bauträgern enthalten.

Link: neubau kompass München

Immobilien-Messe: “Eigentum & Wohnen” vom 17. bis 19. Oktober in München

Alle Kauf-Interessenten von Neubau-Immobilien und Bauträger-Projekten sollten sich bereits jetzt folgenden Termin vormerken: Vom 17. Bis 19. Oktober findet in München wieder die Immobilien-Messe „Eigentum & Wohnen“ statt.

Die Messe öffnet am Freitag, den 17. Oktober um 13.00 Uhr. Erfahrungsgemäß ist der Freitag-Nachmittag der Zeitraum mit dem geringsten Besucher-Andrang. Wer immer es sich einrichten kann, sollte deshalb am Freitag auf die Messe kommen, um sich in Ruhe informieren zu können.

Bis einschließlich Sonntag können sich Immobilien-Interessierte rund um aktuelle Bauträger-Projekte, Finanzierungsfragen und Entwicklungen am Münchener Immobilienmarkt informieren. Die Veranstalter rechnen mit etwa 3.000 Besuchern. Veranstaltungsort ist die „Event-Arena“ auf dem Gelände des Olympia-Parks. Der Eintrittpreis beträgt 7,- Euro für Erwachsene. Einige Bauträger (z.B. JK Wohnbau) werden im Vorfeld der Messe wohl wieder „Freikarten“ an Kunden und Interessenten verschickt.
Rund 20 Münchener Bauträger sind diesmal wieder vor Ort, darunter die großen Anbieter wie Baywobau, Bayerische Hausbau, JK Wohnbau, Klaus Gruppe, Infraplan und Pöttinger. Allerdings sind im Großraum München zur Zeit insgesamt rund 60 Bauträger mit mehr als 250 Wohnbau-Projekten aktiv. Entgegen der Behauptung der Veranstalter bildet die Messe damit zwar nicht das „komplette Angebot“ ab, ein Besuch sollte sich aber alle mal lohnen.

Wer im Oktober keine Zeit, muss rund sechs Monate warten: die „Frühjahrsausgabe“ der „Eigentum & Wohnen“ findet vom 20. bis 22. März 2009 statt.

Liste „aktuelle Bauträger-Projekte“ ergänzt

In die Liste der „aktuellen Bauträger-Projekte“ habe ich nun die Neubau-Immobilien von Terrafinanz mit aufgenommen. Terrafinanz ist ein mittelgroßer Bauträger, der vor allem am Stadtrand und im Umland von München Projekte errichtet. Aktuell größtes Neubau-Objekt ist die „Residenz Veneziana“ in Pasing mit 107 Eigentumswohnungen.

Bauträger und Projekt-Entwickler, die Interesse haben in die Liste mit aufgenommen zu werden, schreiben mir bitte per E-Mail (fhuber (at) email.de) oder via XING. Bitte nur Neubau-Projekte (kein Altbestand) im Stadtgebiet oder Umland von München. Bitte geben Sie jeweils den Termin der Bezugsfertigkeit, die Anzahl der Wohneinheiten und die Kategorie (Standard, Discount, Luxus) an. Hinweis: neubau-muenchen.com ist ein privater Blog, den ich in meiner Freizeit betreibe. Es kann also u.U. per Tage dauern, bis die Objekte in der Liste auftauchen.

Google Street-View-Auto in Starnberg

Schon seit einigen Monaten sind Autos mit auffälligen, am Dach montierten Kameras unterwegs: Es handelt sich hierbei um die sog. Google-Autos, mit denen Schritt-für-Schritt gesamte Straßenzüge fotografisch erfasst werden. Bislang dachte ich, dass hierbei nur Großstädte wie München “abgelichtet” werden, doch am Donnerstag dieser Woche fuhr das Google-Mobil durch meinen kleinen Wohnort Leutstetten (Stadt Starnberg). Siehe hierzu auch meinen Blog-Beitrag vor einigen Monaten.

Google Street View Auto in Leutstetten (Starnberg)

Google Street View Auto in Leutstetten (Starnberg)

“Mieten oder kaufen: Die wahre Rechnung” – wirklich?

Unter dem Titel „Mieten oder kaufen: Die wahre Rechnung“ geht die WirtschaftsWoche in ihrer aktuellen Ausgabe (29/2008, S. 90 ff.) der Frage nach, ob sich der Kauf einer selbstgenutzten Immobilie „rechnet“.
Befragt man zu diesem Thema Bausparkassen, Makler oder Bauträger, so bekommt man eigentlich immer die selbe Antwort: „Ja, die eigene Immobilien rechnet sich selbstverständlich! Der Kauf einer Immobilie ist eine sinnvolle Investition, langfristig immer günstiger als Mieten. Und darüber hinaus die perfekte Altervorsorge.“
Diese pauschale Antwort ist wohl genauso falsch, wie die Musterrechnungen der WirtschaftsWoche: Diese kommen nämlich zu dem Ergebnis, dass Mieten IMMER besser ist als Kaufen. Der Kauf einer eigenen Immobilie sich also unter keinen Umständen rechne.

Unter verschiedenen Annahmen stellt die WirtschaftsWoche einige Musterrechnungen dar und macht eine Kalkulation über 50(!) Jahre auf (viele Immobilien-Käufer sind da wohl schon längst tot, das aber nur nebenbei bemerkt). So ergibt sich nach dieser Beispiel-Rechnung ein Gesamtvermögen eines Käufers einer Eigentumswohnung in Frankfurt nach 50 Jahren in Höhe von EUR 980.000. Bei einer Miete derselben Wohnung aber ein Endvermögen von EUR 2,9 Millionen. Der Käufer „verschenke” gegenüber dem Mieter also knapp zwei Millionen Euro…

Dass das ganze eher unter der Rubrik „Milchmädchenrechnung“ abzuhaken ist, ist schon alleine daran zu erkennen, dass in der Berechnung von einer allgemeinen Preis- und Lohnsteigerung von 2% p.a. ausgegangen wird, die Mietersteigerungen allerdings nur mit 0,8% p.a. angesetzt wird und die Wertsteigerung der Immobilie in Frankfurter-City-Lage mit 0% (also real ein jährlicher Wertverlust ) in die Rechung einfließt. Über den sehr lange Zeitraum von 50 Jahren ergibt sich hierbei mathematisch natürlich ein starkes Auseinanderdriften der Zahlreihen (Zinseszins-Effekt). Im Ergebnis hat dies den realitätsfernen Effekt, dass der Eigentümer nach 50 Jahren (trotz regelmäßiger Instandhaltung) eine fast wertlose Immobilie hätte, der Mieter nach 50 Jahren aber – im Vergleich zu seinem gestiegenen Einkommen – die Miete aus der Portokasse zahlen könnte.

Aus meiner Sicht eine genau so unseriöse Berechnung, wie die (fast) immer geschönten Musterrechnungen von Banken und Maklern mit denen, die denen dem Kunden eine Immobilien-Investition schmackhaft gemacht werden soll.

Siehe zu diesem Thema auch meinen Blog-Beitrag „8 Argumente für und gegen eine Immobilie als Kapital-Anlage“ und den Gast-Beitrag des Londoner Immobilien-Experten Rolf Elgeti „Warum kaufen besser ist als mieten“.

„Jung, schön und noch zu haben“

„Jung, schön und noch zu haben“ – Das ist nicht der Slogan einer neuen Dating-Börse, sondern der Titel eines Immobilien-Wettbewerbs, bei dem jährlich die schönsten Neubau-Wohnungen Münchens gekürt werden. Die Teilnahmebedingen für diesen Wettbewerb sind:

• die Objekte dürfen nicht älter als 5 Jahre sein
• der Baubeginn muss bereits terminiert sein
• sie müssen zum Zeitpunkt der Einreichung über freie Kauf- oder Mietflächen verfügen
• die Immobilie muss sich in München oder in den angrenzenden Landkreisen befinden

Im Jahr 2008 wurden folgende drei Neubau-Projekte zu den schönsten Immobilien Münchens gekürt:

Projekt: „Gern64 – München“
Gebäudeart: Wohnungsbau
Architekten: 03 München, Architekten BDA, München
Bauherr: Bauwerk
Fertigstellung: Dezember 2009
Freie Kaufflächen: 5.480 qm

Projekt: „24 Stadthäuser am Riemer Park“
Gebäudeart: Wohnungsbau, Stadthäuser in Holz, Glas, Stahl
Architekt: Ingo Bucher-Beholz, Gaienhofen
Bauherr: Baugemeinschaft „Solarreihenhäuser am Riemer Park”
Fertigstellung: 2009
Freie Kaufflächen: 1.720 qm

Projekt: “wagnis_3 Riem”
Gebäudeart: Wohnanlage
Architekten: boevischs buero hofmann ritzer architekten BDA
Bauherr: wagnis eG
Fertigstellung: 2009
Freie Miet- und Kaufflächen: 3.700 qm

Eine entsprechende Fotostrecke gibt es auf sueddeutsche.de. Weitere Infos zum Wettbewerb bei muenchenarchitektur.de.

Google Street View auch bald für München?

Der Suchmaschinen-Gigant Google schickt derzeit auffällige Fahrzeuge mit montieren Spezial-Kameras durch europäische Großstädte. Wie Google nun selbst bestätigte, soll die bislang nur für US-Großstädte vorhandene Funktionalität “Street View” nun auch bald für europäische Metropolen verfügbar sein. Dabei präsentiert Google in Zukunft bei einer Location-Suche via Google Maps nicht mehr nur Landkarten und Satellitenbilder, sondern auch 3D-Fotoansichten von ganzen Straßenzügen in sehr hoher Qualität. Wann die “Google-Kamera-Autos” nach Deutschland kommen werden, ist noch offen. Sicher ist jedoch schon, dass auch München auf der Motivliste der Google-Knipser steht.

Wer verstehen möchte, welche Möglichkeiten sich mit “Street View” gerade für den Immobilien-Bereich auftun, kann sich hier auf eine virtuelle Autofahrt durch New York City begeben.

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