Immobilien als Inflationsschutz?
Im internationalen Vergleich steht Deutschland wirtschaftlich gut da. Für das vergangene Jahr 2011 lag das Wirtschaftswachstum in Deutschland bei rund 3 Prozent. Gleichzeitig hat sich der Arbeitsmarkt entspannt. Nach dem aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit sank die Zahl der Arbeitslosen auch Ende 2011 weiter und liegt derzeit bei nur noch bei 2.7 Millionen.
Dennoch herrscht bei vielen Verbrauchern große Verunsicherung: Die Zukunft der Gemeinschaftswährung Euro ist ungewisser denn je. Der Ausgang einer möglichen Volksabstimmung in Griechenland ist offen. Ein Nein der griechischen Bürger zu den geschnürten Rettungspakten könnten in einem Art Domino-Effekt auch Länder wie Italien, Irland, Portugal oder Spanien aus dem Euro katapultieren. Die Folgen für die Geldwertstabilität des Euro sind unüberschaubar. Viele Experten rechen daher in Zukunft mit wesentlich höheren Inflationsraten als in der Vergangenheit. Mehr und mehr verunsicherte Bürger schichten daher ihr Geldvermögen in Immobilien um. Doch was sind die Vor- und Nachteile einer Immobilie als Kapitalanlage?
Die Wirtschaft in Deutschland boomt. Die Arbeitslosenzahlen gehen zurück. Die Finanzprobleme von Griechenland, Portugal oder Spanien scheinen hingegen immer weniger beherrschbar. Auch das Haushaltsproblem in den USA ist wohl nur vorerst gelöst. Ein Thema in den Medien rückt immer mehr in den Vordergrund: Inflation, also die stetige Verringerung der Kaufkraft des Gelds. Die offiziellen Statistiken weisen Raten zwischen 2,0 und 2,5 Prozent aus. Die sog. gefühlte Inflation liegt wohl eher im Bereich zwischen 5% und 7% – was jeder bestätigen kann, der regelmäßig zum Einkaufen geht oder einen genaueren Blick auf seine Nebenkostenabrechnungen wirft. Als Schutz vor Inflation wird landauf, landab vor allem eine Anlageform empfohlen: Immobilien.



