Immobilien als Inflationsschutz?

19. Januar 2012

Im internationalen Vergleich steht Deutschland wirtschaftlich gut da. Für das vergangene Jahr 2011 lag das Wirtschaftswachstum in Deutschland bei rund 3 Prozent. Gleichzeitig hat sich der Arbeitsmarkt entspannt. Nach dem aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit sank die Zahl der Arbeitslosen auch Ende 2011 weiter und liegt derzeit bei nur noch bei 2.7 Millionen.

Dennoch herrscht bei vielen Verbrauchern große Verunsicherung: Die Zukunft der Gemeinschaftswährung Euro ist ungewisser denn je. Der Ausgang einer möglichen Volksabstimmung in Griechenland ist offen. Ein Nein der griechischen Bürger zu den geschnürten Rettungspakten könnten in einem Art Domino-Effekt auch Länder wie Italien, Irland, Portugal oder Spanien aus dem Euro katapultieren. Die Folgen für die Geldwertstabilität des Euro sind unüberschaubar. Viele Experten rechen daher in Zukunft mit wesentlich höheren Inflationsraten als in der Vergangenheit. Mehr und mehr verunsicherte Bürger schichten daher ihr Geldvermögen  in Immobilien um. Doch was sind die Vor- und Nachteile einer Immobilie als Kapitalanlage?

Lesen Sie hier unsere vollständige Analyse …


Liste „Neubau-Projekte“ aktualisiert

24. Oktober 2011

Wir haben heute unsere Liste „aktuelle Neubau-Projekte“ aktualisiert. Die Übersicht enthält nun (fast) alle Neubau-Immobilien und Bauträger-Projekte, die sich zur Zeit im Großraum München (Stadt und Umland) im Bau befinden bzw. vor kurzem fertigestellt worden sind.

Insgesamt enthält die Liste nun mehr als 90 aktuelle Neubauprojekte im Stadtgebiet von München und weitere 50 Bauvorhaben im Umland von München. Insgesamt haben Immobilien-Interessenten im Großraum München zur Zeit die Auswahl zwischen mehr als 140 Neubauvorhaben.

Neue Bauvorhaben stellen wir Ihnen wie immer auch auf unserer Facebook-Fanpage vor. Wer sich für Neubau-Immobilien in Berlin oder Hamburg interessiert, sei auf unsere Partern-Sites Neubau-Immobilien Berlin und Neubau-Immobilien Hamburg verwiesen.


Liste „Bauträger München“ aktualisiert

7. Oktober 2011

Wir haben heute unsere Liste „Bauträger in München“ aktualisiert. Die Übersicht enthält nun (fast) alle Bauträger, die zur Zeit im Großraum München – im Stadtgebiet und im Umland –  mit einem Neubauvorhaben aktiv sind.

Insgesamt enthält die Liste nun mehr als 70 Bauträger, die zur Zeit etwa rund 200 Neubau-Projekte im Bereich „Wohnungsbau“ in und um München realisieren.

Bei den meisten Bauträger gibt es nun auch einen Link zu den „Referenzen“, also zu den bisher realisierten Immobilien-Projekten. Dadurch lässt sich ganz gut abschätzen,  über welche Erfahrungen ein Bauträger verfügt. Weitere Kriterien, die einen „guten“ Bauträger auszeichnen, finden Sie unsere entsprechenden Bauträger-Checkliste.

Neue Bauvorhaben stellen wir Ihnen wie immer auch auf unserer Facebook-Fanpage vor.


Münchener Neubau-News via Facebook

23. September 2011

Weltweit nutzen bereits mehr als 750 Millionen Menschen das soziale Netzwerk Facebook. Auch in Deutschland werden es immer mehr. Facebook erweist sich jedoch nicht nur als nützlich, um Kontakt zum eigenen Freundes- und Bekanntenkreis zu halten: Sie können Facebook auch dazu nutzen, Informationen über aktuelle Bauvorhaben und Bauträger-Projekte im Großraum München automatisch in Ihren „Facebook-Newsfeed“ zu erhalten: Das einzige, was man als Facebook-Anwender tun muss, ist ein „Fan“ von neubau kompass München zu werden. Hierzu einfach auf den entsprechenden „Gefällt mir“-Link klicken. Der Service ist kostenlos und kann jederzeit wieder abbestellt werden. Mehr als 250 Immobilien-Interessenten aus München haben seit Ende August für den Service bereits angemeldet. Hier nochmals der entsprechende Link.

Einen vergleichbaren Service bei Facebook von neubau kompass gibt es auch für Immobilien-Interessenten in den Großräumen Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart und Berlin.


Neubau-Immobilie „Kaskadenweg Obermenzing“

14. September 2011

Kaskadenweg ObermenzingIm Frühjahr 2012 beginnt die bauhaus münchen GmbH & Co. KG im Münchner Stadtteil Obermenzing mit der Errichtung von insgesamt fünf hochwertigen Eigentumswohnungen in einem architektonisch anspruchsvollen Wohngebäude. Die individuell geschnittenen Wohnungen verfügen bei Größen zwischen 100 und 164 Quadratmetern über drei oder vier Zimmer und sind, je nach Etage, mit großzügigen Terrassen, Balkonen und Dachterrassen ausgestattet. Von außen bietet das Wohnhaus eine moderne und repräsentative Architektur, während die Wohnungen selber durch wertvolle Materialien und hochwertige Details überzeugen.

Zukunftssicheres Energiekonzept

Das geplante Wohnhaus in exklusiver und ruhiger Lage nahe dem Schlosspark Nymphenburg bedient sich einer ansprechenden Architektur mit klaren Formen, großen Fensterflächen und modernen Bauelementen. Bei der Planung wurde besonderer Wert auf eine ungestörte Privatsphäre und einen hohen Wohnkomfort für alle Eigentümer gelegt. Terrassen und Balkone sind versetzt zueinander angeordnet, so dass auch die Außenbereiche ungestört genutzt werden können.

Die durchgängig solide und anspruchsvolle Ausführung folgt dem strengen Energieeffizienzstandard 70. Beste Dämmwerte und ein überzeugendes Energiekonzept sorgen in dem Wohngebäude langfristig für niedrige Versorgungskosten und Verbrauchswerte. Von der Tiefgarage bis zum Dachgeschoss sind alle Etagen bequem per Aufzug zu erreichen.

Individuelle Grundrisse

In Bezug auf die Innenausstattung wurden hohe Ansprüche an die Materialien und die Ausführung gestellt. Alle Wohnräume werden mit einem hochwertigen Eichenparkett ausgestattet, das in Form von Landhausdielen verlegt wird. In den großzügigen Bädern kommen großformatige, italienische Fliesen zum Einsatz. Dielen und Fliesen stehen den künftigen Eigentümern in unterschiedlichen Ausführungen zur Auswahl. Für die Bäder wurden bodengleiche Duschen und Sanitärgegenstände der Marken Villeroy & Boch, Kaldewei und Repabad ausgewählt. Jede Wohnung verfügt über ein separates Duschbad und über praktische Abstellräume.

Die einzelnen Wohnungen überzeugen durch ihre flexiblen Grundrisse und durch individuelle Features. Während die beiden Wohnungen im Erdgeschoss über großzügige Gärten und Terrassen verfügen, wurden im Obergeschoss Balkone in Terrassengröße vorgesehen. Die Dachgeschosswohnung bietet drei traumhafte Dachterrassen mit West-, Süd- und Ostausrichtung und ist mit einer integrierten Sauna und einem eigenen Liftzugang ausgestattet.

München-Obermenzing: Ruhige Lage nahe der City

Das Wohngebäude entsteht im Kaskadenweg im begehrten Münchner Stadtteil Obermenzing. Den künftigen Eigentümern steht hier eine ausgesprochen ruhige, gehobene und natürlich gewachsene Wohnumgebung zur Verfügung, die trotz ihrer idyllischen Lage eine hervorragende Infrastruktur und eine optimale Anbindung an die Münchner City bietet. Die Innenstadt lässt sich per Trambahn, S-Bahn, Bus oder Auto gleichermaßen gut erreichen.

In der unmittelbaren Umgebung stehen sämtliche Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten ebenso zur Verfügung, wie Schulen, Kindergärten und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Das Grundstück selber liegt nur einen Steinwurf vom Schlosspark Nymphenburg entfernt. Die Nähe zum botanischen Garten und zum Golfplatz Eschenried und das anspruchsvolle gastronomische Angebot erhöhen zusätzlich den Wohnwert.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Name des Projekts: „Kaskadenweg Obermenzing“
  • Bauträger: bauhaus münchen GmbH & Co. KG (Referenzen)
  • Neubau von Eigentumswohnungen, 3 bis 4 Zimmer, 100 bis 164 qm
  • Lage: München (Bewertung: 5 Sterne, von 5 mögl.)
  • Stadtteil: Obermenzing (Bewertung: 4,5 Sterne, von 5 mögl.)
  • Baubeginn: vsl. Frühjahr 2012
  • Preis-Beispiel: 3-Zimmer, 101qm, EUR 569.900 (=EUR 5.653 pro qm)
  • Besonderheiten: Energieeffizienzhaus

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Objektvorstellung: Wohnturm „Sternenhimmel“ im Münchner Süden

5. September 2011

"Sternenhimmel" von KLAUS WohnbauBis 2013 entsteht auf der Fläche des ehemaligen Siemens-Areals im Münchner Stadtteil Obersendling, unter dem Projektnamen Wohnen auf der Südseite, ein neues, anspruchsvolles Quartier. Im Mittelpunkt des zukunftsweisendes Projektes stehen zwei charakterstarke Wohntürme, die von KLAUS Wohnbau konzipiert wurden. Der erste der beiden Solitäre trägt die Bezeichnung „Sternenhimmel“ und wird bis zum Herbst 2013 fertiggestellt sein. Insgesamt stehen hier 76 exklusive Eigentumswohnungen in Größen von 48 bis 160 Quadratmetern und mit zwei bis vier Zimmern zur Verfügung. „Wohnen auf der Südseite“ verwirklicht ein zukunftsweisendes Konzept, das die unmittelbare Nähe zur pulsierenden Isar-Metropole kunstvoll mit der Ruhe und Entspannung des Lebens im Münchener Süden verbindet.

Außergewöhnliche Architektur

Der Wohnturm „Sternenhimmel“ präsentiert sich als massiver Solitär und lässt durch seine geschwungenen Formen und transparent gebrochenen Flächen auf den ersten Blick erkennen, dass sich hinter der aufwendig gestalteten Fassade ein besonderes Wohnerlebnis verbirgt. Der Turm entsteht an der Baierbrunner Straße, nahe dem Isar-Hochufer und bildet gemeinsam mit seinem etwas später geplanten Pendant „Alpenglühen“ den Mittelpunkt des Quartiers „Wohnen auf der Südseite“.

Neben seiner ungewöhnlichen und ansprechenden Architektur überzeugt das Gebäude durch die Energie-Effizienzklasse 55. Die Wohnungen sind gleichermaßen gut zur Eigennutzung und als Kapitalanlage geeignet. Lage, Qualität und Ausstattung sorgen für Sicherheit, Inflationsschutz, eine gute Vermietbarkeit und einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs. Das moderne Energiekonzept ist zukunftssicher und sorgt durch seine hohe Effizienz für dauerhaft niedrige Betriebskosten.

Großzügige Grundrisse

Alle 76 Eigentumswohnungen im Wohnturm „Sternenhimmel“ wurden konsequent barrierefrei konzipiert. Eine großzügige Raumhöhe von 2,60 m, die bodengleichen Duschen in den exklusiven Bädern, die individuell gestalteten Grundrisse und der Einsatz wertvoller Materialien im Innenausbau sorgen für ein außergewöhnliches Ambiente und eine ausgeprägte Wohnkultur. Einen Höhepunkt bilden dabei die vollständig verglasten Wohnraumkanzeln in jeder Wohnung. Sie ermöglichen einen beeindruckenden Blick auf das gesamte Quartier und die umliegenden Grünflächen und lassen sich mit integrierten elektrischen Jalousien bequem beschatten.

In den Wohnräumen kommt ein innovatives Klimakonzept zum Einsatz. Durch eine moderne Fußbodentemperierung lassen sich die Räume sowohl heizen als auch kühlen. In Kombination mit der kontrollierten Wohnraumbelüftung herrscht zu jeder Jahreszeit und unabhängig von den Außentemperaturen ein gesundes und behagliches Raumklima.

München-Obersendling: Nahe der City und doch ruhig

Das neue Quartier „Wohnen auf der Südseite“ liegt im Münchner Süden zwischen den Stadtteilen Obersendling, Thalkirchen und Solln. Das hier verwirklichte Konzept verbindet alle Vorteile der Nähe zur Münchner City mit der Ruhe und Entspannung des Lebens in etwas weniger urban geprägten Stadtteilen. Auf dem Gelände selber befinden sich alle Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs, ein Ärztehaus, verschiedene Grünanlagen und viele Freizeit- und Bildungsangebote. Die unmittelbare Nähe zu direkten S-Bahn und U-Bahn-Anschlüssen sorgt für eine hervorragende Mobilität.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Name des Projekts: „Sternenhimmel“ (Wohnen auf der Südseite)
  • Neubau von 76 Eigentumswohnungen, 2 bis 4 Zimmer, 48 bis 160 qm
  • Lage: München-Obersendling (Bewertung: 3 Sterne, von 5 mögl.)
  • bezugsfertig: vsl. Herbst 2013
  • Besonderheiten: Energie-Effizienzklasse 55, Fußbodentemperierung, vollständig verglaste Wohnraumkanzeln

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Inflation: Die Wohn-Immobilie als gute Kapitalanlage?

2. August 2011

Die Wirtschaft in Deutschland boomt. Die Arbeitslosenzahlen gehen zurück. Die Finanzprobleme von Griechenland, Portugal oder Spanien scheinen hingegen immer weniger beherrschbar. Auch das Haushaltsproblem in den USA ist wohl nur vorerst gelöst. Ein Thema in den Medien rückt immer mehr in den Vordergrund: Inflation, also die stetige Verringerung der Kaufkraft des Gelds. Die offiziellen Statistiken weisen Raten zwischen 2,0 und 2,5 Prozent aus. Die sog. gefühlte Inflation liegt wohl eher im Bereich zwischen 5% und 7% – was jeder bestätigen kann, der regelmäßig zum Einkaufen geht oder einen genaueren Blick auf seine Nebenkostenabrechnungen wirft. Als Schutz vor Inflation wird landauf, landab vor allem eine Anlageform empfohlen: Immobilien.

Aus Sicht von Bauträgern, Bausparkassen und Baufinanzierern ist eine Immobilie natürlich immer eine „gute“ Kapitalanlage. Teilweise wird sogar in Anzeigen-Kampagnen ausdrücklich die generelle Überlegenheit der Immobilie gegenüber einer Anlage in Aktien oder Aktienfonds behauptet. Doch die Wirklichkeit ist komplizierter. So gibt es zahlreiche Argumente, die für die Immobilie sprechen, aber natürlich auch einige dagegen. Werfen wir deshalb einen genaueren Blick auf das Pro und Contra von Immobilien als Kapitalanlage.

Argumente dafür:

  1. Diversifikation innerhalb der eigenen Vermögensanlage (Grundsatz: Nicht alle Eier in ein Nest!)
  2. Schutz in wirtschaftlichen Krisenzeiten: Raum zum Wohnen wird immer benötigt; ein lebenswichtiges Gut, wie Luft, Wasser, Nahrung
  3. Im Regelfall Wertstabilität: zumindest bei Lage innerhalb eines wirtschaftlich prosperierenden Großraumes wie z.B. München, Hamburg, Stuttgart), siehe hierzu auch die aktuellen Prognosen bis 2025
  4. Inflationsschutz, da Anlage in Sachwerten (Grundgedanke: Wenn die Kaufkraft um 5% sinkt, nimmt der Wert der Immobilie im gleichen Maße zu).
  5. Nachfrage nach zeitgemäßen und v.a. energieeffizienten Wohnraum nimmt trotz der demographischen Entwicklung stetig zu
  6. internationaler Vergleich: In Deutschland immer noch niedriges Immobilien-Preisniveau im Vergleich zu europäischen Großräumen wie London oder Paris oder US-Städten wie  New York City oder Boston.
  7. Immobilie kann (im Alter) selbst genutzt werden: Schutz vor steigenden Mieten und Vermieter-Willkür
  8. psychologischer Effekt: Langfristige Verpflichtung zur Zahlung von Zins und Tilgung (meist über 15 oder 20 Jahre) führt zu größeren Sparanstrengungen in der Gegenwart -> Statistik beweist, dass Haushalte mit Immobilien-Eigentum im Alter vermögender sind, als vergleichbare Haushalte ohne Immobilien-Eigentum

Argumente dagegen:

  1. relativ hohes Risiko durch Mietausfall, Leerstand, Vandalismus des Mieters, versteckte Baumängel
  2. mieterfreundliche Gesetzgebung und Rechtssprechung (z.B. beim Kündigungsschutz, Umlegung von Renovierungskosten) führt im Einzfall zu Kostenrisiken
  3. hohe laufende Kosten, die nicht vollständig auf den Mieter umgelegt werden können (z.B. Hausverwaltung, Kosten für Instandhaltungsrücklage am Sonder- und Gemeinschaftseigentum, Rechts- und Steuerberatung)
  4. kaum steuerliche Anreize: keine degressive Abschreibung mehr (seit 2006 nur noch lineare Abschreibung in Höhe von 2% auf den Gebäudeanteile)
  5. geringe Fungibilität der Anlage: Verkauf der Immobilie zum „Markpreis“ dauert im Regelfall 6 bis 12 Monate
  6. hohe Transaktionskosten bei Erwerb und Verkauf (bis zu 10%: Notargebühren, Grunderwerbsteuer, Registergebühren, Maklerprovision) –> müssen erstmal rein-verdient werden: bei Verkauf innerhalb der ersten 10 Jahre meist ein Verlustgeschäft
  7. nur geringe Chancen auf echte Wertsteigerungen über der Inflationsrate (demographische Entwicklung, rückläufige bzw. stagnierende Reallöhne). In unattraktiven Lagen: Risiko des Wertverlustes (bis hin zur Unverkäuflichkeit und damit Totalverlust)
  8. hoher Verwaltungsaufwand: jährliche Nebenkosten-Abrechnung, laufende Reparaturarbeiten, Teilnahme an Eigentümer-Versammlungen, Mieterwechsel, teilweise aufwändige Nachweispflichten gegenüber Finanzbehörden (aktuelles Beispiel: umfangreiche Zensus-Fragebögen für alle Immobilien-Eigentümer)

München: „Stadt im Rausch“

13. März 2011

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung (SZ-Magazin) berichtet in einem aktuellen und lesenswerten Artikel über den Münchener Immobilienmarkt. Gerade das Marktsegment der Luxus-Immobilien boomt.

Die teuerste Wohnung Münchens befindet sich im Objekt „The Seven“ (Müllerstraße 7, Gärtnerplatzviertel, genauer Standort siehe Google Maps). Die Penthouse-Wohnung mit 360 Grad Rundumblick im Turm des ehemaligen Heizkraftwerks an der Müllerstraße wurde für rund EUR 15 Millionen verkauft. Bei einer Wohnfläche von 700 qm ergibt sich ein Quadratmeterpreis von rund EUR  21.000. Auch für eine so teure Stadt wie München ein neuer Rekordwert.

The Seven, München

The Seven, München

Insgesamt seien die Immobilienpreise in München in den letzen zwei Jahren um 25%(!) gestiegen – manche sprechen schon von einer Blase, die irgendwann zu platzen droht…  Lesen Sie hier den vollständigen Artikel im SZ-Magazin.

Wer sich einen Marktüberblick über alle aktuellen Bauträger-Projekte in und um München verschaffen möchte, sei auf neubaukompass.de verwiesen.


Betongold: Die Immobilie als Kapitalanlage?

11. Mai 2010

Nach der Bankenkrise 2009 und vor allem ganz aktuell durch der zunehmenden Inflationsgefahren als Folge der Finanzprobleme innerhalb der EU ist die Immobilie als Kapitalanlage wieder stärker in das Blickfeld gerückt.

Aus Sicht von Bauträgern, Bausparkassen und Baufinanzierer ist eine Immobilie natürlich immer eine „gute“ Kapitalanlage. Teilweise wird sogar in Anzeigen-Kampagnen ausdrücklich die generelle Überlegenheit der Immobilie gegenüber einer Anlage in Aktien oder Aktienfonds behauptet. Doch die Wirklichkeit ist komplizierter: so gibt es einige Argumente, die für die Immobilie sprechen, aber natürlich auch einige dagegen.

Argumente dafür:

  • Diversifikation (Streuung) innerhalb der eigenen Vermögensanlage
  • Schutz in wirtschaftlichen Krisenzeiten: Raum zum Wohnen wird immer benötigt. Wohnraum ist ein lebenswichtiges Gut, wie Luft, Wasser, Nahrung.
  • im Regelfall Wertstabilität (zumindest bei Lage innerhalb eines wirtschaftlich prosperierenden Großraumes wie München, Hamburg, Stuttgart)
  • Inflationsschutz, da Anlage in Sachwerten
  • Nachfrage nach zeitgemäßem (und v. a. energieeffizientem) Wohnraum nimmt trotz der demographischen Entwicklung zu
  • internationaler Vergleich: In Deutschland immer noch niedriges Preisniveau im Vergleich zu Großräumen wie London, Paris oder Barcelona
  • Immobilie kann im Alter selbst genutzt werden: Schutz vor steigenden Mieten und Vermieter-Willkür
  • psychologischer Effekt: Langfristige Verpflichtung zur Zahlung von Zins und Tilgung (meist über 15 oder 20 Jahre) führt zu größeren Sparanstrengungen in der Gegenwart. Die Statistik beweist, dass Haushalte mit Immobilien-Eigentum im Alter vermögender sind als vergleichbare Haushalte ohne Immobilien-Eigentum.

Argumente dagegen:

  • relativ hohes Risiko durch Mietausfall, Leerstand, Vandalismus des Mieters, versteckte Baumängel
  • mieterfreundliche Gesetzgebung und Rechtssprechung (z. B. beim Kündigungsschutz oder bei Umlage von Renovierungskosten)
  • hohe laufende Kosten, die nicht auf den Mieter umgelegt werden können (z. B. Hausverwaltung, Kosten für Instandhaltungsrücklage am Sonder- und Gemeinschaftseigentum)
  • kaum steuerliche Anreize: keine degressive Abschreibung mehr (seit 2006 nur noch lineare Abschreibung in Höhe von 2 % auf den Gebäudeanteil)
  • geringe Fungibilität (Handelbarkeit) der Anlage: Verkauf der Immobilie dauert im Regelfall 6 bis 12 Monate.
  • hohe Transaktionskosten von bis zu 10 % des Kaufpreises (Notargebühren, Grunderwerbsteuer, Registergebühren, Maklerprovision). Diese müssen erst wieder reinverdient werden: bei Verkauf innerhalb der ersten 10 Jahre meist ein Verlustgeschäft.
  • nur geringe Chancen auf Wertsteigerungen (demographische Entwicklung, stagnierende Reallöhne) und in unattraktiven Lagen sogar Risiko des Wertverlustes (bis hin zur Unverkäuflichkeit)
  • hoher Verwaltungsaufwand: jährliche Nebenkosten-Abrechnung, laufende Reparaturarbeiten, Teilnahme an Eigentümer-Versammlungen, Mieterwechsel, teilweise aufwändige Nachweispflichten gegenüber Finanzbehörden

Einen Überblick über alle aktuellen Neubauvorhaben im Großraum München bietet auch das Immobilien-Portal neubau kompass München.

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Immobilien-Gezwitscher: Top 10 der Immobilien-Twitterer

19. Mai 2009

Der Microblogging-Dienst Twitter (engl. to twitter = zwitschern) wird auch in Deutschland immer populärer. Einer größeren Öffentlichkeit wurde Twitter im Januar diesen Jahres bekannt, als der Twitter-Nutzer Janis Krums (@jkrums), weltweit das erste Foto von der Notwasserung einer Boeing im Hudson River vor Manhattan veröffentlichte (siehe hier).

Twitter

TOP 10 der Immobilien-Twitterer

Auch Prominente wie  Arnold Schwarzenegger (@schwarzenegger), Britney Spears (@britneyspears), Franz Müntefering (@muentefering) oder Rainer Calmund (@Calmund) nutzen Twitter mittlerweile aktiv um mit ihren Fan und Unterstützern zu kommunizieren. Manche der Prominenten haben mittlerweile mehr als eine Million sog. Followers, also Abonnenten, die sich die jeweiligen Updates (Nachrichten) „in Echtzeit“ auf ihren Rechner oder ihr Mobiltelefon senden lassen.

Immer mehr Unternehmen nutzen Twitter als Marketing- und Kommunikationskanal, so etwa die Lufthansa (@lufthansa_de), Adidas (@adidasrunning) oder ProSieben (@ProSiebenTV).

Auch im Immobilien-Bereich, also in einer Branche, die gerade in Deutschland recht konservativ geprägt ist, nutzen schon einige Unternehmen Twitter und zwitschern fleißig mit. Ich habe hier eine kleine Rangliste der Immobilien-Twitterer (bezogen auf die Anzahl der Abonnenten/Followers) zusammengestellt.

Top 10 der (deutschen) Immobilien-Twitterer

  1. @neubau_kompass / www.neubaukompass.de / 534 Follower
  2. @dkimmo / www.bit.ly/donauimmo / 366 Follower
  3. @immobilienscout / www.is24.de / 224 Follower
  4. @nachbarschaft / www.bit.ly/nachbarschaft /223 Follower
  5. @goers / www.immonet.de /217 Follower
  6. @immonet / www.immonet.de / 207 Follower
  7. @immowelt / www.immowelt.de / 169 Follower
  8. @hannesmehr / www.immoblienportale.com / 163 Follower
  9. @BELLEVUE_online / www.bellvue.de / 127 Follower
  10. @haufeimmobilien / www.haufe.de / 109 Follower


Stand: 17.05.2009 / Quelle: eigene Recherche



Die Anzahl der Follower ist insgesamt noch eher bescheiden und zeigt, dass das Thema Twitter – zumindest was die Immobilien-Branche angeht -  noch ganz am Anfang steht. In die USA gibt sehen die Follower-Zahl schon wesentliche besser aus, zum Beispiel @RealEstate__ (5671 Follower), @realtormag (3.385) oder @InmanNews (3.298).

Ein gute Einführung in das Thema Twitter gibt das  Buch „Twitter – mit 140 Zeichen zum Web 2.0„.


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