Objektvorstellung: Wohnturm „Sternenhimmel“ im Münchner Süden

5. September 2011

"Sternenhimmel" von KLAUS WohnbauBis 2013 entsteht auf der Fläche des ehemaligen Siemens-Areals im Münchner Stadtteil Obersendling, unter dem Projektnamen Wohnen auf der Südseite, ein neues, anspruchsvolles Quartier. Im Mittelpunkt des zukunftsweisendes Projektes stehen zwei charakterstarke Wohntürme, die von KLAUS Wohnbau konzipiert wurden. Der erste der beiden Solitäre trägt die Bezeichnung „Sternenhimmel“ und wird bis zum Herbst 2013 fertiggestellt sein. Insgesamt stehen hier 76 exklusive Eigentumswohnungen in Größen von 48 bis 160 Quadratmetern und mit zwei bis vier Zimmern zur Verfügung. „Wohnen auf der Südseite“ verwirklicht ein zukunftsweisendes Konzept, das die unmittelbare Nähe zur pulsierenden Isar-Metropole kunstvoll mit der Ruhe und Entspannung des Lebens im Münchener Süden verbindet.

Außergewöhnliche Architektur

Der Wohnturm „Sternenhimmel“ präsentiert sich als massiver Solitär und lässt durch seine geschwungenen Formen und transparent gebrochenen Flächen auf den ersten Blick erkennen, dass sich hinter der aufwendig gestalteten Fassade ein besonderes Wohnerlebnis verbirgt. Der Turm entsteht an der Baierbrunner Straße, nahe dem Isar-Hochufer und bildet gemeinsam mit seinem etwas später geplanten Pendant „Alpenglühen“ den Mittelpunkt des Quartiers „Wohnen auf der Südseite“.

Neben seiner ungewöhnlichen und ansprechenden Architektur überzeugt das Gebäude durch die Energie-Effizienzklasse 55. Die Wohnungen sind gleichermaßen gut zur Eigennutzung und als Kapitalanlage geeignet. Lage, Qualität und Ausstattung sorgen für Sicherheit, Inflationsschutz, eine gute Vermietbarkeit und einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs. Das moderne Energiekonzept ist zukunftssicher und sorgt durch seine hohe Effizienz für dauerhaft niedrige Betriebskosten.

Großzügige Grundrisse

Alle 76 Eigentumswohnungen im Wohnturm „Sternenhimmel“ wurden konsequent barrierefrei konzipiert. Eine großzügige Raumhöhe von 2,60 m, die bodengleichen Duschen in den exklusiven Bädern, die individuell gestalteten Grundrisse und der Einsatz wertvoller Materialien im Innenausbau sorgen für ein außergewöhnliches Ambiente und eine ausgeprägte Wohnkultur. Einen Höhepunkt bilden dabei die vollständig verglasten Wohnraumkanzeln in jeder Wohnung. Sie ermöglichen einen beeindruckenden Blick auf das gesamte Quartier und die umliegenden Grünflächen und lassen sich mit integrierten elektrischen Jalousien bequem beschatten.

In den Wohnräumen kommt ein innovatives Klimakonzept zum Einsatz. Durch eine moderne Fußbodentemperierung lassen sich die Räume sowohl heizen als auch kühlen. In Kombination mit der kontrollierten Wohnraumbelüftung herrscht zu jeder Jahreszeit und unabhängig von den Außentemperaturen ein gesundes und behagliches Raumklima.

München-Obersendling: Nahe der City und doch ruhig

Das neue Quartier „Wohnen auf der Südseite“ liegt im Münchner Süden zwischen den Stadtteilen Obersendling, Thalkirchen und Solln. Das hier verwirklichte Konzept verbindet alle Vorteile der Nähe zur Münchner City mit der Ruhe und Entspannung des Lebens in etwas weniger urban geprägten Stadtteilen. Auf dem Gelände selber befinden sich alle Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs, ein Ärztehaus, verschiedene Grünanlagen und viele Freizeit- und Bildungsangebote. Die unmittelbare Nähe zu direkten S-Bahn und U-Bahn-Anschlüssen sorgt für eine hervorragende Mobilität.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Name des Projekts: „Sternenhimmel“ (Wohnen auf der Südseite)
  • Neubau von 76 Eigentumswohnungen, 2 bis 4 Zimmer, 48 bis 160 qm
  • Lage: München-Obersendling (Bewertung: 3 Sterne, von 5 mögl.)
  • bezugsfertig: vsl. Herbst 2013
  • Besonderheiten: Energie-Effizienzklasse 55, Fußbodentemperierung, vollständig verglaste Wohnraumkanzeln

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Grundrisse: Zukunft des Wohnens

7. Dezember 2008

Die Welt verändert sich – und auch die Art und Weise wie wir wohnen ist über die Jahrzehnte zwar einen langsamen, aber dennoch stetigem Wandel unterworfen. Auffälligste Veränderung ist der sog. Flächenbedarf pro Person. So standen 1950 jedem Einwohner nur 25 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, heute ist diese Zahl auf 43 gestiegen und Prognosen gehen davon, dass in den nächsten 10 Jahren die durchschnittliche Wohnfläche pro Einwohner auf 50 Quadratmeter steigen wird.

Mit der zunehmenden Wohnfläche und Änderung der Lebensgewohnheiten der Menschen verändern sich nach und nach auch die Grundrisse und die Ansprüche an zeitgemäße Raumkonzepte. Ein Thema, welches vor allem für Käufer von Neubau-Wohnungen interessant sein dürfte, denn schließlich soll oder muss sich für das neuerworbene Eigenheim auch in Jahrzehnten noch ein Käufer finden.

Der bekannte Zukunftsforscher Matthias Horx sieht bei Wohnungsgrundrissen vier „Evolutionsstufen“ (Quelle: Zukunftsletter, Dez. 2008, S. 4):

Grundriss 1.0: Vor 1900 lebte die Mehrzahl der Menschen (im Regelfall in Form einer Großfamilie) in Ein- oder Zwei-Zimmer-Wohnungen. Grundrisse waren von „Nischen“ geprägt: Schlafnische, Kochnische, Waschnische.

Grundriss 2.0: Mit zunehmendem individuellen Wohlstand entstanden aus den Nischen Räume: Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad …. auch Kinder erhielten erstmals ihr eigenes Zimmer.

Grundriss 3.0: Diese klassische Aufteilung des Wohnraumes verlor in den letzen Jahren immer mehr an Bedeutung: Die Küche entwickelt sich zum offenen Wohn-/Essbereich, Bäder wurden größer und zu Räumen mit Aufenthaltsqualität, das klassische Wohnzimmer orientierte sich mit großflächigen Fenstern oder Wintergärten mehr Richtung Außenwelt.

Grundriss 4.0: Matthias Horx sieht den nächsten Evolutionsschritt in Form „individualisierter Wohn-Module“: Zukünftige Grundrisse werden dabei zu 100% an die Bedürfnisse der Bewohner orientiert sein, entsprechend der jeweiligen Lebenssituation und Lebensphase. Wohngrundrisse werden flexibel und leicht veränderbar sein. Als Raumteiler fungieren dabei nicht mehr starre Wände sondern flexible Lösungen. Sie lassen mit wenig Aufwand Änderungen. zu Bad und Schlafzimmer können so einem Intimitätsmodel verschmelzen, die Küche kann zu einem Ernährungs- und Kommunikationsmodul. Und wenn sich die Lebenssituation ändert (z.B. Geburt von Kindern, Bedarf für Home Office), können die einzelnen Module von den Bewohnern selbst neu zusammengestellt werden ohne dass es größere Umbaumaßnahmen bedarf.

Bauträger, Projektentwickler und Architekten sollten bei der Konzeption neuer Wohngrundrisse auf deren individuelle Veränderbarkeit achten. Die Individualisierung der Gesellschaft wird auch vor den zementierten Wohn-Gewohnheiten nicht halten machen.


5 Thesen zur „Zukunft des Wohnens“

13. März 2008

In der aktuellen Ausgabe des „Trendsletters“ (März 2008, S. 2), der sich ansonsten überwiegend mit Trends in Technologie und Management beschäftigt, findet sich diesmal auch ein kleiner Artikel zum Thema Wohnräume der Zukunft. Die dort genannten Stichworte habe ich für die folgenden „5 Thesen zur Zukunft des Wohnens“ aufgegriffen:

(1) Küche und Wohnzimmer verschmelzen

Die strikte Trennung von „Kochen“ und „Wohnen“ gehört der Vergangenheit an. Die Vorstellung, dass sich die Hausfrau jeden Tag in die Küche zurückzieht, die Türe hinter sich schließt, um einige Zeit später mit dem „Ergebnis ihres Schaffens“ wieder herauszukommen, hat sich endgültig überlebt. Kochen wird immer mehr vom „notwendigen Übel“ zum gemeinsamen Erlebnis für Familie und Freunde. Die diversen TV-Kochshows spiegeln diesen Trend wider.

(2) Schlafzimmer und Bad werden eine Einheit

Vom Schlafzimmer quer über den Gang durch zwei Türen ins Badezimmer laufen, auf dem Weg dorthin über die Spielsachen der Kinder stolpern … nein, das will niemand mehr! In modernen Grundrisskonzepten sind die Bäder direkt von den entsprechenden Schlafzimmern erreichbar. Doch die Entwicklung in diesem Bereich geht noch weiter: Schlaf- und Badezimmer werden eine Einheit, verschmelzen zu einem privaten Wohlfühl- und Rückzugsraum. Die strikte Trennung zwischen Nass- und Schlafbereich wird zumindest im Luxussegment mehr und mehr verschwinden. Heute schon zu sehen in manchen Hotels (z.B. Grand Hyatt Berlin) oder in neuen Appartements in Manhattan.

(3) Der Esstisch gewinnt an Bedeutung

Die klassische Sitzgruppe im Wohnzimmer wird unwichtiger, denn der Esstisch wird zunehmend zum Lebensmittelpunkt der Familie, als der Ort, wo die Familie zusammenkommt und Hausaufgaben gemacht werden. Der Ort, an dem man abends mit Freunden zusammen sitzt und die Kinder ihre Spielsachen ausbreiten. Die wuchtigen Wohnzimmer-Couch-Landschaften sind ein Relikt der 80er Jahre. In kleineren Wohnungen wird auf ein Wohnzimmer im klassischen Sinne oftmals schon ganz verzichtet.

(4) Das Wohnzimmer wird zum Medienzimmer

Das Wohnzimmer in seinem ursprüngliche Sinne wird verschwinden, zugunsten eines multifunktionallen Raumes, der je nach Bedarf als „Familien-Kino“, „Gaming-Area“ oder „Lese- und Ruhezimmer“ genutzt werden kann. Der Fernseher als optischer Mittelpunkt des Raumes wird ausrangiert und erstetzt durch ultraflache Displays an den Wänden und einsetzbare mobile und kabellose Beamer.

(5) „Always On, Always Connected“

Zugang zum Internet gab es bis Ende der 90er Jahre nur in „Papas Arbeitszimmer“, über ein knackendes Analog-Modem. Mittlerweile gilt: Internet ist immer und überall in ausreichender Bandbreite zu geringen Kosten verfügbar: nicht nur für klassische Büroanwendungen, sondern in Zukunft auch für alle Bereiche der Unterhaltung wie Musik, TV, Video und Gaming. Wohnungen ohne Zugang zum Breitband-Internet (z.B. in abgelegenen Regionen) werden schon in drei bis fünf Jahren so gut wie unverkäuflich sein.


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