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Posts from the ‘Wohnung’ Category

Neues Bauvorhaben: „Pasing Pur“

Bauvorhaben "Pasing Pur"Im Münchner Stadtteil Pasing errichtet die Wohnform Wohnbau GmbH ein modernes Wohnhaus mit insgesamt 14 individuellen Eigentumswohnungen. Das Bauvorhaben befindet sich in Zentrumslage von Pasing und wurde gut an die bestehende Nachbarbebauung angepasst. Die hochwertig ausgestatteten Wohnungen verfügen über zwei oder drei Zimmer und werden in Größen zwischen 49 und 125 Quadratmetern angebotenen. Das Wohnhaus verbindet eine Architektur und Farbgestaltung im „Zeitgeist“ mit einem zukunftssicheren Energiekonzept, das sich durch niedrige Verbrauchswerte und einem hohen Wohnkomfort auszeichnet.

Harmonische Architektur

Das geplante Wohnhaus liegt in der Pasinger Bachbauernstraße und wird harmonisch in die bestehende Nachbarbebauung eingefügt. Bereits auf den ersten Blick besticht es durch seine moderne und selbstbewusste Architektur, die vom warmen Mocca-Farbton der Fassade im Kontrast zu den bläulich schimmernden Milchglasscheiben der Balkongeländer lebt. Jede Wohnung verfügt über eine Terrasse oder einen Balkon in Westrichtung. Insgesamt vier Wohnungen erhalten zusätzlich eine Dachterrasse zur Hofseite hin.

Das geräumige Treppenhaus wurde großzügig dimensioniert und erhält sowohl Tageslicht als auch eine natürliche Belüftung. Alle Wohnungen sind bequem mit dem Aufzug erreichbar, der auch den komfortablen Zugang zu Keller und Tiefgarage ermöglicht. In der Tiefgarage steht für jede Eigentumswohnung ein eigener PKW-Stellplatz zur Verfügung. Im schön gestalteten Innenhof, der zur Straße hin mit einer abschließbaren Türe gesichert ist, befindet sich ein Kinderspielplatz.

Individuelle Grundrisse

„Pasing Pur“ bietet insgesamt 14 Eigentumswohnungen mit individuellen Grundrissen und einer gehobenen Ausstattung. Im Rahmen der Projektplanung wurde unterschiedliche Energiekonzepte analysiert und miteinander verglichen. Unter Berücksichtigung von ökologischen Aspekten, einem möglichst hohen Wohnkomfort und einem niedrigen Wartungsaufwand ist die Wahl schließlich auf ein Fernwärme-Modell der Stadtwerke München gefallen, das die Wohnungen nicht nur mit Wärme sondern auch mit heißem Wasser versorgt.

Die Beheizung erfolgt über eine verbrauchsarme Fußbodenheizung, während eine integrierte Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung für ein angenehmes Raumklima und einen niedrigen Energiebedarf sorgt. Zusätzlich zur Badewanne und einem Stellplatz für die Waschmaschine im Badezimmer sind die meisten Wohnungen mit einer Duschwanne ausgestattet. Aus ökologischen Gründen wurde innerhalb der Gesamtplanung vollständig auf den Einsatz von Tropenhölzern verzichtet.

München-Pasing: Mittendrin statt nur dabei

Die Bachbauernstraße befindet sich in Pasings bester Zentrumslage. Von hier aus erreicht man sämtliche Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Banken, Bildungs- und Freizeitangebote bequem zu Fuß. Durch die neue Umgehungsstraße „Nordumgehung Pasing“ (NUP) erfährt das Zentrum eine deutlich spürbare Verkehrsberuhigung. Gleichzeitig entstehen neue Grünflächen, Radwege und eine insgesamt verbesserte Infrastruktur.

Von Pasing aus erreicht man die Münchner City innerhalb von kürzester Zeit. Nahe am Wohnhaus befindet sich der S-Bahnhof “München-Pasing”, der für eine optimale Verbindung mit nahen und entfernten Zielen sorgt. Die Münchner Stadtmitte ist knapp neun Kilometer vom Standort des Gebäudes entfernt. Auch der Münchner Flughafen ist schnell und bequem erreichbar.

Die wichtigsten Eckdaten:

• Name des Projekts: „Pasing Pur“
• Neubau von Eigentumswohnungen, 2 bis 3 Zimmer, 49 bis 125 qm
• Lage: München (Bewertung: 5 Sterne, von 5 möglichen)
• Lage: München-Pasing (Bewertung: 3,5 Sterne, von 5 mögl.)
• Preis-Beispiel: 2-Zimmer, 71qm, EUR 309.900 (=EUR 4.387 pro qm)

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Objektvorstellung: Wohnturm „Sternenhimmel“ im Münchner Süden

"Sternenhimmel" von KLAUS WohnbauBis 2013 entsteht auf der Fläche des ehemaligen Siemens-Areals im Münchner Stadtteil Obersendling, unter dem Projektnamen Wohnen auf der Südseite, ein neues, anspruchsvolles Quartier. Im Mittelpunkt des zukunftsweisendes Projektes stehen zwei charakterstarke Wohntürme, die von KLAUS Wohnbau konzipiert wurden. Der erste der beiden Solitäre trägt die Bezeichnung „Sternenhimmel“ und wird bis zum Herbst 2013 fertiggestellt sein. Insgesamt stehen hier 76 exklusive Eigentumswohnungen in Größen von 48 bis 160 Quadratmetern und mit zwei bis vier Zimmern zur Verfügung. „Wohnen auf der Südseite“ verwirklicht ein zukunftsweisendes Konzept, das die unmittelbare Nähe zur pulsierenden Isar-Metropole kunstvoll mit der Ruhe und Entspannung des Lebens im Münchener Süden verbindet.

Außergewöhnliche Architektur

Der Wohnturm „Sternenhimmel“ präsentiert sich als massiver Solitär und lässt durch seine geschwungenen Formen und transparent gebrochenen Flächen auf den ersten Blick erkennen, dass sich hinter der aufwendig gestalteten Fassade ein besonderes Wohnerlebnis verbirgt. Der Turm entsteht an der Baierbrunner Straße, nahe dem Isar-Hochufer und bildet gemeinsam mit seinem etwas später geplanten Pendant „Alpenglühen“ den Mittelpunkt des Quartiers „Wohnen auf der Südseite“.

Neben seiner ungewöhnlichen und ansprechenden Architektur überzeugt das Gebäude durch die Energie-Effizienzklasse 55. Die Wohnungen sind gleichermaßen gut zur Eigennutzung und als Kapitalanlage geeignet. Lage, Qualität und Ausstattung sorgen für Sicherheit, Inflationsschutz, eine gute Vermietbarkeit und einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs. Das moderne Energiekonzept ist zukunftssicher und sorgt durch seine hohe Effizienz für dauerhaft niedrige Betriebskosten.

Großzügige Grundrisse

Alle 76 Eigentumswohnungen im Wohnturm „Sternenhimmel“ wurden konsequent barrierefrei konzipiert. Eine großzügige Raumhöhe von 2,60 m, die bodengleichen Duschen in den exklusiven Bädern, die individuell gestalteten Grundrisse und der Einsatz wertvoller Materialien im Innenausbau sorgen für ein außergewöhnliches Ambiente und eine ausgeprägte Wohnkultur. Einen Höhepunkt bilden dabei die vollständig verglasten Wohnraumkanzeln in jeder Wohnung. Sie ermöglichen einen beeindruckenden Blick auf das gesamte Quartier und die umliegenden Grünflächen und lassen sich mit integrierten elektrischen Jalousien bequem beschatten.

In den Wohnräumen kommt ein innovatives Klimakonzept zum Einsatz. Durch eine moderne Fußbodentemperierung lassen sich die Räume sowohl heizen als auch kühlen. In Kombination mit der kontrollierten Wohnraumbelüftung herrscht zu jeder Jahreszeit und unabhängig von den Außentemperaturen ein gesundes und behagliches Raumklima.

München-Obersendling: Nahe der City und doch ruhig

Das neue Quartier „Wohnen auf der Südseite“ liegt im Münchner Süden zwischen den Stadtteilen Obersendling, Thalkirchen und Solln. Das hier verwirklichte Konzept verbindet alle Vorteile der Nähe zur Münchner City mit der Ruhe und Entspannung des Lebens in etwas weniger urban geprägten Stadtteilen. Auf dem Gelände selber befinden sich alle Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs, ein Ärztehaus, verschiedene Grünanlagen und viele Freizeit- und Bildungsangebote. Die unmittelbare Nähe zu direkten S-Bahn und U-Bahn-Anschlüssen sorgt für eine hervorragende Mobilität.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Name des Projekts: „Sternenhimmel“ (Wohnen auf der Südseite)
  • Neubau von 76 Eigentumswohnungen, 2 bis 4 Zimmer, 48 bis 160 qm
  • Lage: München-Obersendling (Bewertung: 3 Sterne, von 5 mögl.)
  • bezugsfertig: vsl. Herbst 2013
  • Besonderheiten: Energie-Effizienzklasse 55, Fußbodentemperierung, vollständig verglaste Wohnraumkanzeln

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Objektvorstellung: “Elemente” in Solln

Elemente in SollnWer die unmittelbare Nähe zur pulsierenden Isarmetropole mit der idyllischen Ruhe einer naturnahen Wohnlage verbinden will, den zieht es in den Münchner Süden, genauer gesagt in die Gartenstadt Solln. In der Villenkolonie entsteht hier bis zum Ende des Jahres 2012 unter dem programmatisch gewählten Namen „Elemente“ ein Wohnerlebnis der besonderen Art. Individuell geschnittene Zwei- bis Vierzimmerwohnungen mit Wohnflächen zwischen 55 und 186 Quadratmetern repräsentieren ein hohes Maß an Wohnkultur, Lebensqualität und Komfort. Realisierte wird das Projekt vom Münchener Bauträger Concept Bau – Premier (aktuelle Projekte/Referenzen).

Harmonisch vereint: Das Beste aus Vergangenheit und Zukunft

So wie die Lage von „Elemente“ die Vorzüge der direkten Nähe zu München mit den Erholungsmöglichkeiten einer bevorzugten Naturlage verbindet, so kombiniert auch die Architektur den eleganten Stil historischer Stadthäuser mit der Ästhetik und dem Komfort einer zeitlosen Wohnkultur. Die klar gegliederte Fassade präsentiert sich in hellen und freundlichen Farbtönen und zeigt viel Glas, Metall und Naturstein. Gesäumt von altem Baumbestand fügt sich das Gebäude dezent und doch repräsentativ in die idyllische Umgebung ein. Jedes der vier Geschosse, wie auch das Untergeschoss mit Tiefgarage und Einzelstellplätzen, ist mit dem Aufzug bequem erreichbar. Private Gärten, großzügige Terrassen und Dachterrassen, große Balkone und lauschige Loggien lockern das Gesamtbild auf und erhöhen den Wohnkomfort.
Eleganz und ein gehobenes Ambiente

Jede Eigentumswohnung ist individuell geschnitten und mit durchdachten Grundrissen, wertvollen Materialien und exklusiven Details. Das Ambiente ist von einer Kombination aus bodentiefe Fenstern, Eichenparkett und ausgewähltem Naturstein geprägt. Hohe Innentüren, Drückergarnituren aus Edelstahl und beige-graue Fenster und Metallelemente verstärken den exklusiven und edlen Gesamteindruck.

Die Bäder und Gäste-WCs überzeugen durch ihre elegante Ausstattung. Eine Fußbodenheizung versorgt alle Räume mit behaglicher Wärme, ohne dass die Optik von störenden Heizkörpern beeinträchtigt wird.

München-Solln

Das Bauvorhaben „Elemente“ entsteht auf der Prinz-Ludwig-Höhe, einer Villenkolonie benannt nach Ludwig III., in Münchens südlicher Gartenstadt Solln. Wer von einem naturnahen Wohnerlebnis in idyllischer Lage träumt, ohne auf die Nähe zur pulsierenden Großstadt mit all ihren Attraktionen, Highlights und Vorzügen verzichten zu wollen, der kommt hier voll und ganz auf seine Kosten.
Hier erreicht man alles was man zum täglichen Leben braucht über kurze, bequeme Wege und genießt gleichzeitig eine lückenlose Anbindung an München. Solln wurde urkundlich erstmalig im 11. Jahrhundert erwähnt und begeistert bis heute mit seinem historischen Ortskern und mit zahlreichen Baudenkmälern. Die geschichtsträchtige Umgebung und die Natur laden zur Erkundung, Erholung und Entspannung ein.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Name des Projekts: “Elemente”
  • Neubau von Eigentumswohnungen, 2 bis 4 Zimmer
  • Lage: München-Solln (Bewertung: 4 Sterne, von 5 möglichen)
  • bezugsfertig: vsl. Ende 2012
  • Preis-Beispiel: 3-Zimmer, 107qm, EUR 514.000 (=EUR 4.803 pro qm)

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Günstig, Luxus, Umland

Hofstatt

Wir haben in den vergangenen Tagen drei neue Rubriken auf der Webseite hinzugefügt: Günstig, Luxus und Umland

  • Unter der Rubrik Günstig listen wir Neubauvorhaben im Stadtgebiet München mit Quadratmeterpreisen von EUR 2.500 bis maximal EUR 4.000. Im Regelfall muss man hier ein paar Abstriche hinsichtlich Lage- und Ausstattungsqualität hinnehmen. Im Vergleich zu anderen Städten wirken diese Preise auf manchen Leser dennoch recht hoch – eine 100-qm-Neubauwohnung ist nicht mehr unter einer Viertelmillion Euro zu haben – für das Stadtgebiet München sind diese Preise aber mittlerweile unterdurchschnittlich!
  • Am anderen Ende des Preisspektrums gewinnt das Marktsegment der Luxus-Immobilien immer größere Bedeutung. Auch hierfür gibt es seit heute eine eigene Liste mit 10 aktuellen Neubau-Projekten. Die Quadratmaterpreise bewegen sich hier zwischen EUR 6.000 und EUR 12.000.
  • Gerade für Familien ist das Umland von München nach wie vor eine Alternative zu einer teuren Stadt-Immobilie. Unter dem Menüpunkt Umland gibt es ab sofort eine eigene Liste mit aktuellen Bauträger-Immobilien im Umland. Vereinfacht gesagt, erhält man im Umland “mehr Wohnfläche zum gleichen Preis”. Die Quadratmeterpreise bewegen Sie hier überwiegend in der Spanne zwischen EUR 2.000 und EUR 4.000.


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München: “Stadt im Rausch”

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung (SZ-Magazin) berichtet in einem aktuellen und lesenswerten Artikel über den Münchener Immobilienmarkt. Gerade das Marktsegment der Luxus-Immobilien boomt.

Die teuerste Wohnung Münchens befindet sich im Objekt “The Seven” (Müllerstraße 7, Gärtnerplatzviertel, genauer Standort siehe Google Maps). Die Penthouse-Wohnung mit 360 Grad Rundumblick im Turm des ehemaligen Heizkraftwerks an der Müllerstraße wurde für rund EUR 15 Millionen verkauft. Bei einer Wohnfläche von 700 qm ergibt sich ein Quadratmeterpreis von rund EUR  21.000. Auch für eine so teure Stadt wie München ein neuer Rekordwert.

The Seven, München

The Seven, München

Insgesamt seien die Immobilienpreise in München in den letzen zwei Jahren um 25%(!) gestiegen – manche sprechen schon von einer Blase, die irgendwann zu platzen droht…  Lesen Sie hier den vollständigen Artikel im SZ-Magazin.

Wer sich einen Marktüberblick über alle aktuellen Bauträger-Projekte in und um München verschaffen möchte, sei auf neubaukompass.de verwiesen.

Grundrisse: Zukunft des Wohnens

Die Welt verändert sich – und auch die Art und Weise wie wir wohnen ist über die Jahrzehnte zwar einen langsamen, aber dennoch stetigem Wandel unterworfen. Auffälligste Veränderung ist der sog. Flächenbedarf pro Person. So standen 1950 jedem Einwohner nur 25 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, heute ist diese Zahl auf 43 gestiegen und Prognosen gehen davon, dass in den nächsten 10 Jahren die durchschnittliche Wohnfläche pro Einwohner auf 50 Quadratmeter steigen wird.

Mit der zunehmenden Wohnfläche und Änderung der Lebensgewohnheiten der Menschen verändern sich nach und nach auch die Grundrisse und die Ansprüche an zeitgemäße Raumkonzepte. Ein Thema, welches vor allem für Käufer von Neubau-Wohnungen interessant sein dürfte, denn schließlich soll oder muss sich für das neuerworbene Eigenheim auch in Jahrzehnten noch ein Käufer finden.

Der bekannte Zukunftsforscher Matthias Horx sieht bei Wohnungsgrundrissen vier “Evolutionsstufen” (Quelle: Zukunftsletter, Dez. 2008, S. 4):

Grundriss 1.0: Vor 1900 lebte die Mehrzahl der Menschen (im Regelfall in Form einer Großfamilie) in Ein- oder Zwei-Zimmer-Wohnungen. Grundrisse waren von “Nischen” geprägt: Schlafnische, Kochnische, Waschnische.

Grundriss 2.0: Mit zunehmendem individuellen Wohlstand entstanden aus den Nischen Räume: Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad …. auch Kinder erhielten erstmals ihr eigenes Zimmer.

Grundriss 3.0: Diese klassische Aufteilung des Wohnraumes verlor in den letzen Jahren immer mehr an Bedeutung: Die Küche entwickelt sich zum offenen Wohn-/Essbereich, Bäder wurden größer und zu Räumen mit Aufenthaltsqualität, das klassische Wohnzimmer orientierte sich mit großflächigen Fenstern oder Wintergärten mehr Richtung Außenwelt.

Grundriss 4.0: Matthias Horx sieht den nächsten Evolutionsschritt in Form “individualisierter Wohn-Module”: Zukünftige Grundrisse werden dabei zu 100% an die Bedürfnisse der Bewohner orientiert sein, entsprechend der jeweiligen Lebenssituation und Lebensphase. Wohngrundrisse werden flexibel und leicht veränderbar sein. Als Raumteiler fungieren dabei nicht mehr starre Wände sondern flexible Lösungen. Sie lassen mit wenig Aufwand Änderungen. zu Bad und Schlafzimmer können so einem Intimitätsmodel verschmelzen, die Küche kann zu einem Ernährungs- und Kommunikationsmodul. Und wenn sich die Lebenssituation ändert (z.B. Geburt von Kindern, Bedarf für Home Office), können die einzelnen Module von den Bewohnern selbst neu zusammengestellt werden ohne dass es größere Umbaumaßnahmen bedarf.

Bauträger, Projektentwickler und Architekten sollten bei der Konzeption neuer Wohngrundrisse auf deren individuelle Veränderbarkeit achten. Die Individualisierung der Gesellschaft wird auch vor den zementierten Wohn-Gewohnheiten nicht halten machen.

Ab Freitag: Messe „Eigentum & Wohnen“ in München

An diesem Freitag ist es wieder soweit: Die Immobilien-Messe „Eigentum & Wohnen“ öffnet ihre Pforten. Bis einschließlich Sonntag können sich Immobilien-Interessierte rund um aktuelle Bauträger-Projekte, Finanzierungsfragen und Entwicklungen am Münchener Immobilienmarkt informieren. Die Veranstalter rechnen mit etwa 5.000 Besuchern. Veranstaltungsort ist die „Event-Arena“ auf dem Gelände des Olympia-Parks. Der Eintrittpreis beträgt 7,- Euro für Erwachsene. Einige Bauträger (z.B. JK Wohnbau) haben im Vorfeld „Freikarten“ an Kunden und Interessenten verschickt.

Die Messe öffnet am Freitag um 13.00 Uhr. Erfahrungsgemäß ist der Freitag-Nachmittag der Zeitraum mit dem geringsten Besucher-Andrang. Wer immer es sich einrichten kann, sollte deshalb am Freitag auf die Messe kommen, um sich in Ruhe informieren zu können.

Diesmal sind rund 20 Münchener Bauträger vor Ort, darunter die großen Anbieter wie Baywobau, Bayerische Hausbau, JK Wohnbau, Klaus Gruppe, Infraplan und Pöttinger. Allerdings sind im Großraum München zur Zeit insgesamt rund 60 Bauträger mit mehr als 250 Wohnbau-Projekten aktiv. Entgegen der Behauptung der Veranstalter bildet die Messe damit zwar nicht das „komplette Angebot“ ab, ein Besuch sollte sich aber alle mal lohnen.

Wer an diesem Wochenende keine Zeit kann, sei auf den 17. bis 19. Oktober 2008 verwiesen. Dann findet die nächste Eigentum & Wohnen statt.

“Lieber Tiefgarage als Stuckdecke”

“Lieber Tiefgarage als Stuckdecke” – auf diesen einfachen Nenner kann man einen aktuellen Trend am Immobilienmarkt bringen: Immer mehr Käufer (und auch Mieter) bevorzugen Neubauten. Galt noch bis vor wenigen Jahren eine Altbauwohnung mit 3 Meter hohen Decken, echten Stuck an den Wänden und verspielten Sprossenfenstern als das non plus ultra bei vielen Immobiliensuchenden, so zeigt sich hier zunehmend eine Verschiebung der Prioritäten. Insbesondere junge Paare und ältere Menschen wissen die Annehmlichkeiten von Neubau-Objekten zu schätzen: Was nutzt der schönste Stuck, wenn es andererseits an einem Aufzug, einem Tiefgaragenstellplatz, einer zeitgemäßen Multimedia-Verkabelung und einem energiesparenden Heizungssystem mangelt…! Den vollständigen Artikel hierzu lesen Sie auf  ImmobilienNews, dem neuen News-Portal von ImmobilienScout24.

Die Wohn-Immobilie als Kapitalanlage: 8 Argumente dafür, 8 Argumente dagegen

In Zeiten von Banken- und Finanzkrise rückt die eigene Wohn-Immobilie als Kapitalanlage wieder stärker in das Blickfeld. Aus Sicht von Bauträgern, Bausparkassen und Baufinanzierern ist eine Immobilie natürlich immer eine „gute“ Kapitalanlage… Teilweise wird sogar in Anzeigen-Kampagnen ausdrücklich die generelle Überlegenheit der Immobilie gegenüber einer Anlage in Aktien oder Aktienfonds behauptet. Doch die Wirklichkeit ist komplizierter. So gibt es einige Argumente, die für die Immobilie sprechen, aber natürlich auch einige dagegen.

Argumente dafür:

  1. Diversifikation innerhalb der eigenen Vermögensanlage
  2. Schutz in wirtschaftlichen Krisenzeiten: Raum zum Wohnen wird immer benötigt; ein lebenswichtiges Gut, wie Luft, Wasser, Nahrung
  3. Im Regelfall Wertstabilität (zumindest bei Lage innerhalb eines wirtschaftlich prosperierenden Großraumes wie z.B. München, Hamburg, Stuttgart)
  4. Inflationsschutz, da Anlage in Sachwerten
  5. Nachfrage nach zeitgemäßen (und v.a. energieeffizienten) Wohnraum nimmt trotz der demographischen Entwicklung stetig zu
  6. internationaler Vergleich: In Deutschland immer noch niedriges Preisniveau im Vergleich zu Großräumen wie London, Paris oder Barcelona
  7. Immobilie kann im Alter selbst genutzt werden: Schutz vor steigenden Mieten und Vermieter-Willkür
  8. psychologischer Effekt: Langfristige Verpflichtung zur Zahlung von Zins und Tilgung (meist über 10 oder 15 Jahre) führt zu größeren Sparanstrengungen in der Gegenwart -> Statistik beweist, dass Haushalte mit Immobilien-Eigentum im Alter vermögender sind, als vergleichbare Haushalte ohne Immobilien-Eigentum

Argumente dagegen:

  1. relativ hohes Risiko durch Mietausfall, Leerstand, Vandalismus des Mieters, versteckte Baumängel
  2. mieterfreundliche Gesetzgebung und Rechtssprechung (z.B. beim Kündigungsschutz, Umlegung von Renovierungskosten)
  3. hohe laufende Kosten, die nicht auf den Mieter umgelegt werden können (z.B. Hausverwaltung, Kosten für Instandhaltungsrücklage am Sonder- und Gemeinschaftseigentum)
  4. kaum steuerliche Anreize: keine degressive Abschreibung mehr (seit 2006 nur noch lineare Abschreibung in Höhe von 2% auf den Gebäudeanteile)
  5. geringe Fungibilität der Anlage: Verkauf der Immobilie dauert im Regelfall 6 bis 12 Monate
  6. hohe Transaktionskosten (bis zu 10%: Notargebühren, Grunderwerbsteuer, Registergebühren, Maklerprovision) –> müssen erstmal rein-verdient werden : bei Verkauf innerhalb der ersten 10 Jahre meist ein Verlustgeschäft
  7. nur geringe Chancen auf Wertsteigerungen (demographische Entwicklung, rückläufige bzw. stagnierende Reallöhne), in unattraktiven Lagen: Risiko des Wertverlustes (bis hin zur Unverkäuflichkeit)
  8. hoher Verwaltungsaufwand: jährliche Nebenkosten-Abrechnung, laufende Reparaturarbeiten, Teilnahme an Eigentümer-Versammlungen, Mieterwechsel, teilweise aufwändige Nachweispflichten gegenüber Finanzbehörden
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