Immobilien als Inflationsschutz?

19. Januar 2012

Im internationalen Vergleich steht Deutschland wirtschaftlich gut da. Für das vergangene Jahr 2011 lag das Wirtschaftswachstum in Deutschland bei rund 3 Prozent. Gleichzeitig hat sich der Arbeitsmarkt entspannt. Nach dem aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit sank die Zahl der Arbeitslosen auch Ende 2011 weiter und liegt derzeit bei nur noch bei 2.7 Millionen.

Dennoch herrscht bei vielen Verbrauchern große Verunsicherung: Die Zukunft der Gemeinschaftswährung Euro ist ungewisser denn je. Der Ausgang einer möglichen Volksabstimmung in Griechenland ist offen. Ein Nein der griechischen Bürger zu den geschnürten Rettungspakten könnten in einem Art Domino-Effekt auch Länder wie Italien, Irland, Portugal oder Spanien aus dem Euro katapultieren. Die Folgen für die Geldwertstabilität des Euro sind unüberschaubar. Viele Experten rechen daher in Zukunft mit wesentlich höheren Inflationsraten als in der Vergangenheit. Mehr und mehr verunsicherte Bürger schichten daher ihr Geldvermögen  in Immobilien um. Doch was sind die Vor- und Nachteile einer Immobilie als Kapitalanlage?

Lesen Sie hier unsere vollständige Analyse …


Neubau-Immobilie „Kaskadenweg Obermenzing“

14. September 2011

Kaskadenweg ObermenzingIm Frühjahr 2012 beginnt die bauhaus münchen GmbH & Co. KG im Münchner Stadtteil Obermenzing mit der Errichtung von insgesamt fünf hochwertigen Eigentumswohnungen in einem architektonisch anspruchsvollen Wohngebäude. Die individuell geschnittenen Wohnungen verfügen bei Größen zwischen 100 und 164 Quadratmetern über drei oder vier Zimmer und sind, je nach Etage, mit großzügigen Terrassen, Balkonen und Dachterrassen ausgestattet. Von außen bietet das Wohnhaus eine moderne und repräsentative Architektur, während die Wohnungen selber durch wertvolle Materialien und hochwertige Details überzeugen.

Zukunftssicheres Energiekonzept

Das geplante Wohnhaus in exklusiver und ruhiger Lage nahe dem Schlosspark Nymphenburg bedient sich einer ansprechenden Architektur mit klaren Formen, großen Fensterflächen und modernen Bauelementen. Bei der Planung wurde besonderer Wert auf eine ungestörte Privatsphäre und einen hohen Wohnkomfort für alle Eigentümer gelegt. Terrassen und Balkone sind versetzt zueinander angeordnet, so dass auch die Außenbereiche ungestört genutzt werden können.

Die durchgängig solide und anspruchsvolle Ausführung folgt dem strengen Energieeffizienzstandard 70. Beste Dämmwerte und ein überzeugendes Energiekonzept sorgen in dem Wohngebäude langfristig für niedrige Versorgungskosten und Verbrauchswerte. Von der Tiefgarage bis zum Dachgeschoss sind alle Etagen bequem per Aufzug zu erreichen.

Individuelle Grundrisse

In Bezug auf die Innenausstattung wurden hohe Ansprüche an die Materialien und die Ausführung gestellt. Alle Wohnräume werden mit einem hochwertigen Eichenparkett ausgestattet, das in Form von Landhausdielen verlegt wird. In den großzügigen Bädern kommen großformatige, italienische Fliesen zum Einsatz. Dielen und Fliesen stehen den künftigen Eigentümern in unterschiedlichen Ausführungen zur Auswahl. Für die Bäder wurden bodengleiche Duschen und Sanitärgegenstände der Marken Villeroy & Boch, Kaldewei und Repabad ausgewählt. Jede Wohnung verfügt über ein separates Duschbad und über praktische Abstellräume.

Die einzelnen Wohnungen überzeugen durch ihre flexiblen Grundrisse und durch individuelle Features. Während die beiden Wohnungen im Erdgeschoss über großzügige Gärten und Terrassen verfügen, wurden im Obergeschoss Balkone in Terrassengröße vorgesehen. Die Dachgeschosswohnung bietet drei traumhafte Dachterrassen mit West-, Süd- und Ostausrichtung und ist mit einer integrierten Sauna und einem eigenen Liftzugang ausgestattet.

München-Obermenzing: Ruhige Lage nahe der City

Das Wohngebäude entsteht im Kaskadenweg im begehrten Münchner Stadtteil Obermenzing. Den künftigen Eigentümern steht hier eine ausgesprochen ruhige, gehobene und natürlich gewachsene Wohnumgebung zur Verfügung, die trotz ihrer idyllischen Lage eine hervorragende Infrastruktur und eine optimale Anbindung an die Münchner City bietet. Die Innenstadt lässt sich per Trambahn, S-Bahn, Bus oder Auto gleichermaßen gut erreichen.

In der unmittelbaren Umgebung stehen sämtliche Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten ebenso zur Verfügung, wie Schulen, Kindergärten und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Das Grundstück selber liegt nur einen Steinwurf vom Schlosspark Nymphenburg entfernt. Die Nähe zum botanischen Garten und zum Golfplatz Eschenried und das anspruchsvolle gastronomische Angebot erhöhen zusätzlich den Wohnwert.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Name des Projekts: „Kaskadenweg Obermenzing“
  • Bauträger: bauhaus münchen GmbH & Co. KG (Referenzen)
  • Neubau von Eigentumswohnungen, 3 bis 4 Zimmer, 100 bis 164 qm
  • Lage: München (Bewertung: 5 Sterne, von 5 mögl.)
  • Stadtteil: Obermenzing (Bewertung: 4,5 Sterne, von 5 mögl.)
  • Baubeginn: vsl. Frühjahr 2012
  • Preis-Beispiel: 3-Zimmer, 101qm, EUR 569.900 (=EUR 5.653 pro qm)
  • Besonderheiten: Energieeffizienzhaus

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Objektvorstellung: Wohnturm „Sternenhimmel“ im Münchner Süden

5. September 2011

"Sternenhimmel" von KLAUS WohnbauBis 2013 entsteht auf der Fläche des ehemaligen Siemens-Areals im Münchner Stadtteil Obersendling, unter dem Projektnamen Wohnen auf der Südseite, ein neues, anspruchsvolles Quartier. Im Mittelpunkt des zukunftsweisendes Projektes stehen zwei charakterstarke Wohntürme, die von KLAUS Wohnbau konzipiert wurden. Der erste der beiden Solitäre trägt die Bezeichnung „Sternenhimmel“ und wird bis zum Herbst 2013 fertiggestellt sein. Insgesamt stehen hier 76 exklusive Eigentumswohnungen in Größen von 48 bis 160 Quadratmetern und mit zwei bis vier Zimmern zur Verfügung. „Wohnen auf der Südseite“ verwirklicht ein zukunftsweisendes Konzept, das die unmittelbare Nähe zur pulsierenden Isar-Metropole kunstvoll mit der Ruhe und Entspannung des Lebens im Münchener Süden verbindet.

Außergewöhnliche Architektur

Der Wohnturm „Sternenhimmel“ präsentiert sich als massiver Solitär und lässt durch seine geschwungenen Formen und transparent gebrochenen Flächen auf den ersten Blick erkennen, dass sich hinter der aufwendig gestalteten Fassade ein besonderes Wohnerlebnis verbirgt. Der Turm entsteht an der Baierbrunner Straße, nahe dem Isar-Hochufer und bildet gemeinsam mit seinem etwas später geplanten Pendant „Alpenglühen“ den Mittelpunkt des Quartiers „Wohnen auf der Südseite“.

Neben seiner ungewöhnlichen und ansprechenden Architektur überzeugt das Gebäude durch die Energie-Effizienzklasse 55. Die Wohnungen sind gleichermaßen gut zur Eigennutzung und als Kapitalanlage geeignet. Lage, Qualität und Ausstattung sorgen für Sicherheit, Inflationsschutz, eine gute Vermietbarkeit und einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs. Das moderne Energiekonzept ist zukunftssicher und sorgt durch seine hohe Effizienz für dauerhaft niedrige Betriebskosten.

Großzügige Grundrisse

Alle 76 Eigentumswohnungen im Wohnturm „Sternenhimmel“ wurden konsequent barrierefrei konzipiert. Eine großzügige Raumhöhe von 2,60 m, die bodengleichen Duschen in den exklusiven Bädern, die individuell gestalteten Grundrisse und der Einsatz wertvoller Materialien im Innenausbau sorgen für ein außergewöhnliches Ambiente und eine ausgeprägte Wohnkultur. Einen Höhepunkt bilden dabei die vollständig verglasten Wohnraumkanzeln in jeder Wohnung. Sie ermöglichen einen beeindruckenden Blick auf das gesamte Quartier und die umliegenden Grünflächen und lassen sich mit integrierten elektrischen Jalousien bequem beschatten.

In den Wohnräumen kommt ein innovatives Klimakonzept zum Einsatz. Durch eine moderne Fußbodentemperierung lassen sich die Räume sowohl heizen als auch kühlen. In Kombination mit der kontrollierten Wohnraumbelüftung herrscht zu jeder Jahreszeit und unabhängig von den Außentemperaturen ein gesundes und behagliches Raumklima.

München-Obersendling: Nahe der City und doch ruhig

Das neue Quartier „Wohnen auf der Südseite“ liegt im Münchner Süden zwischen den Stadtteilen Obersendling, Thalkirchen und Solln. Das hier verwirklichte Konzept verbindet alle Vorteile der Nähe zur Münchner City mit der Ruhe und Entspannung des Lebens in etwas weniger urban geprägten Stadtteilen. Auf dem Gelände selber befinden sich alle Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs, ein Ärztehaus, verschiedene Grünanlagen und viele Freizeit- und Bildungsangebote. Die unmittelbare Nähe zu direkten S-Bahn und U-Bahn-Anschlüssen sorgt für eine hervorragende Mobilität.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Name des Projekts: „Sternenhimmel“ (Wohnen auf der Südseite)
  • Neubau von 76 Eigentumswohnungen, 2 bis 4 Zimmer, 48 bis 160 qm
  • Lage: München-Obersendling (Bewertung: 3 Sterne, von 5 mögl.)
  • bezugsfertig: vsl. Herbst 2013
  • Besonderheiten: Energie-Effizienzklasse 55, Fußbodentemperierung, vollständig verglaste Wohnraumkanzeln

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Inflation: Die Wohn-Immobilie als gute Kapitalanlage?

2. August 2011

Die Wirtschaft in Deutschland boomt. Die Arbeitslosenzahlen gehen zurück. Die Finanzprobleme von Griechenland, Portugal oder Spanien scheinen hingegen immer weniger beherrschbar. Auch das Haushaltsproblem in den USA ist wohl nur vorerst gelöst. Ein Thema in den Medien rückt immer mehr in den Vordergrund: Inflation, also die stetige Verringerung der Kaufkraft des Gelds. Die offiziellen Statistiken weisen Raten zwischen 2,0 und 2,5 Prozent aus. Die sog. gefühlte Inflation liegt wohl eher im Bereich zwischen 5% und 7% – was jeder bestätigen kann, der regelmäßig zum Einkaufen geht oder einen genaueren Blick auf seine Nebenkostenabrechnungen wirft. Als Schutz vor Inflation wird landauf, landab vor allem eine Anlageform empfohlen: Immobilien.

Aus Sicht von Bauträgern, Bausparkassen und Baufinanzierern ist eine Immobilie natürlich immer eine „gute“ Kapitalanlage. Teilweise wird sogar in Anzeigen-Kampagnen ausdrücklich die generelle Überlegenheit der Immobilie gegenüber einer Anlage in Aktien oder Aktienfonds behauptet. Doch die Wirklichkeit ist komplizierter. So gibt es zahlreiche Argumente, die für die Immobilie sprechen, aber natürlich auch einige dagegen. Werfen wir deshalb einen genaueren Blick auf das Pro und Contra von Immobilien als Kapitalanlage.

Argumente dafür:

  1. Diversifikation innerhalb der eigenen Vermögensanlage (Grundsatz: Nicht alle Eier in ein Nest!)
  2. Schutz in wirtschaftlichen Krisenzeiten: Raum zum Wohnen wird immer benötigt; ein lebenswichtiges Gut, wie Luft, Wasser, Nahrung
  3. Im Regelfall Wertstabilität: zumindest bei Lage innerhalb eines wirtschaftlich prosperierenden Großraumes wie z.B. München, Hamburg, Stuttgart), siehe hierzu auch die aktuellen Prognosen bis 2025
  4. Inflationsschutz, da Anlage in Sachwerten (Grundgedanke: Wenn die Kaufkraft um 5% sinkt, nimmt der Wert der Immobilie im gleichen Maße zu).
  5. Nachfrage nach zeitgemäßen und v.a. energieeffizienten Wohnraum nimmt trotz der demographischen Entwicklung stetig zu
  6. internationaler Vergleich: In Deutschland immer noch niedriges Immobilien-Preisniveau im Vergleich zu europäischen Großräumen wie London oder Paris oder US-Städten wie  New York City oder Boston.
  7. Immobilie kann (im Alter) selbst genutzt werden: Schutz vor steigenden Mieten und Vermieter-Willkür
  8. psychologischer Effekt: Langfristige Verpflichtung zur Zahlung von Zins und Tilgung (meist über 15 oder 20 Jahre) führt zu größeren Sparanstrengungen in der Gegenwart -> Statistik beweist, dass Haushalte mit Immobilien-Eigentum im Alter vermögender sind, als vergleichbare Haushalte ohne Immobilien-Eigentum

Argumente dagegen:

  1. relativ hohes Risiko durch Mietausfall, Leerstand, Vandalismus des Mieters, versteckte Baumängel
  2. mieterfreundliche Gesetzgebung und Rechtssprechung (z.B. beim Kündigungsschutz, Umlegung von Renovierungskosten) führt im Einzfall zu Kostenrisiken
  3. hohe laufende Kosten, die nicht vollständig auf den Mieter umgelegt werden können (z.B. Hausverwaltung, Kosten für Instandhaltungsrücklage am Sonder- und Gemeinschaftseigentum, Rechts- und Steuerberatung)
  4. kaum steuerliche Anreize: keine degressive Abschreibung mehr (seit 2006 nur noch lineare Abschreibung in Höhe von 2% auf den Gebäudeanteile)
  5. geringe Fungibilität der Anlage: Verkauf der Immobilie zum „Markpreis“ dauert im Regelfall 6 bis 12 Monate
  6. hohe Transaktionskosten bei Erwerb und Verkauf (bis zu 10%: Notargebühren, Grunderwerbsteuer, Registergebühren, Maklerprovision) –> müssen erstmal rein-verdient werden: bei Verkauf innerhalb der ersten 10 Jahre meist ein Verlustgeschäft
  7. nur geringe Chancen auf echte Wertsteigerungen über der Inflationsrate (demographische Entwicklung, rückläufige bzw. stagnierende Reallöhne). In unattraktiven Lagen: Risiko des Wertverlustes (bis hin zur Unverkäuflichkeit und damit Totalverlust)
  8. hoher Verwaltungsaufwand: jährliche Nebenkosten-Abrechnung, laufende Reparaturarbeiten, Teilnahme an Eigentümer-Versammlungen, Mieterwechsel, teilweise aufwändige Nachweispflichten gegenüber Finanzbehörden (aktuelles Beispiel: umfangreiche Zensus-Fragebögen für alle Immobilien-Eigentümer)

Betongold: Die Immobilie als Kapitalanlage?

11. Mai 2010

Nach der Bankenkrise 2009 und vor allem ganz aktuell durch der zunehmenden Inflationsgefahren als Folge der Finanzprobleme innerhalb der EU ist die Immobilie als Kapitalanlage wieder stärker in das Blickfeld gerückt.

Aus Sicht von Bauträgern, Bausparkassen und Baufinanzierer ist eine Immobilie natürlich immer eine „gute“ Kapitalanlage. Teilweise wird sogar in Anzeigen-Kampagnen ausdrücklich die generelle Überlegenheit der Immobilie gegenüber einer Anlage in Aktien oder Aktienfonds behauptet. Doch die Wirklichkeit ist komplizierter: so gibt es einige Argumente, die für die Immobilie sprechen, aber natürlich auch einige dagegen.

Argumente dafür:

  • Diversifikation (Streuung) innerhalb der eigenen Vermögensanlage
  • Schutz in wirtschaftlichen Krisenzeiten: Raum zum Wohnen wird immer benötigt. Wohnraum ist ein lebenswichtiges Gut, wie Luft, Wasser, Nahrung.
  • im Regelfall Wertstabilität (zumindest bei Lage innerhalb eines wirtschaftlich prosperierenden Großraumes wie München, Hamburg, Stuttgart)
  • Inflationsschutz, da Anlage in Sachwerten
  • Nachfrage nach zeitgemäßem (und v. a. energieeffizientem) Wohnraum nimmt trotz der demographischen Entwicklung zu
  • internationaler Vergleich: In Deutschland immer noch niedriges Preisniveau im Vergleich zu Großräumen wie London, Paris oder Barcelona
  • Immobilie kann im Alter selbst genutzt werden: Schutz vor steigenden Mieten und Vermieter-Willkür
  • psychologischer Effekt: Langfristige Verpflichtung zur Zahlung von Zins und Tilgung (meist über 15 oder 20 Jahre) führt zu größeren Sparanstrengungen in der Gegenwart. Die Statistik beweist, dass Haushalte mit Immobilien-Eigentum im Alter vermögender sind als vergleichbare Haushalte ohne Immobilien-Eigentum.

Argumente dagegen:

  • relativ hohes Risiko durch Mietausfall, Leerstand, Vandalismus des Mieters, versteckte Baumängel
  • mieterfreundliche Gesetzgebung und Rechtssprechung (z. B. beim Kündigungsschutz oder bei Umlage von Renovierungskosten)
  • hohe laufende Kosten, die nicht auf den Mieter umgelegt werden können (z. B. Hausverwaltung, Kosten für Instandhaltungsrücklage am Sonder- und Gemeinschaftseigentum)
  • kaum steuerliche Anreize: keine degressive Abschreibung mehr (seit 2006 nur noch lineare Abschreibung in Höhe von 2 % auf den Gebäudeanteil)
  • geringe Fungibilität (Handelbarkeit) der Anlage: Verkauf der Immobilie dauert im Regelfall 6 bis 12 Monate.
  • hohe Transaktionskosten von bis zu 10 % des Kaufpreises (Notargebühren, Grunderwerbsteuer, Registergebühren, Maklerprovision). Diese müssen erst wieder reinverdient werden: bei Verkauf innerhalb der ersten 10 Jahre meist ein Verlustgeschäft.
  • nur geringe Chancen auf Wertsteigerungen (demographische Entwicklung, stagnierende Reallöhne) und in unattraktiven Lagen sogar Risiko des Wertverlustes (bis hin zur Unverkäuflichkeit)
  • hoher Verwaltungsaufwand: jährliche Nebenkosten-Abrechnung, laufende Reparaturarbeiten, Teilnahme an Eigentümer-Versammlungen, Mieterwechsel, teilweise aufwändige Nachweispflichten gegenüber Finanzbehörden

Einen Überblick über alle aktuellen Neubauvorhaben im Großraum München bietet auch das Immobilien-Portal neubau kompass München.

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FOCUS: „Krisen-Gewinner Immobilie“

17. Mai 2009

Das FOCUS-Magazin erscheint am morgigen Montag mit der Titelgeschichte Krisen-Gewinner Immobilie.

FOCUS: Krisen-Gewinner Immobilie

FOCUS: Krisen-Gewinner Immobilie

Im einzelnen geht FOCUS auf folgende Themen ein:

  • Eigenheim: Die Deutschen sehnen sich nach Sicherheit und interessieren sich für Immobilien wie selten zuvor. Für wen sie sich lohnen, wer vorsichtig sein sollte
  • Interview: Immobilienprofessor Steffen Sebastian über die Risiken eines Kaufs
  • Preise: Was Wohnungen und Häuser kosten – 78 Städte im Vergleich
  • Finanzierung: Die wichtigsten Tipps

Ein Kauf des Magazins am Kiosk (oder im Internet in elektronischer Form) sollte sich also durchaus lohnen. Auf das Thema „Immobilien als Kapitalanlage“ bin ich auch hier im Blog schon öfters eingegangen. Es sei nochmals auf folgende Artikel verwiesen: „Immobilien kaufen in der Krise“ und „2009 – oder das Gute an der Krise„.

Ausgangsbasis für jede Immobilien-Suche ist ein fundierter Marktüberblick und Angebotsvergleich. Die Online-Datenbank neubaukompass.de listet mittlerweile über 1.000 Neubau-Projekte in neun Großräumen. Für den Großraum München werden zur Zeit mehr als 250 aktuelle Bauträger-Projekte im Bereich „Wohnungsneubau“ ausgewiesen.


Altersgerechte Wohn-Immobilien

13. April 2009

Wer heute eine neue Eigentumswohnung oder ein neues Haus kauft, sollte von Anfang an darauf achten, dass die Immobilie auch im Alter noch nutzbar ist. Selbst dann, wenn Sie gar nicht planen Ihre Immobilie länger als fünf bis zehn Jahre selbst zu bewohnen, so kann der Punkt altersgerecht beim Wiederverkauf oder bei einer späteren Vermietung dennoch eine gewichtige Rolle spielen.

Leider gibt es bislang nur wenige Bauträger/Projektentwickler, die diesem Thema die nötige Aufmerksamkeit schenken. Und oftmals erweisen sich Schlagworte wie seniorengerecht eher als Mogelpackung. Das mag sicher daran liegen, dass die klassische Zielgruppe der Käufer von Neubau-Immobilien junge Familie in der Altersgruppe von 30 bis 40 ist. Ein Alter – in dem sich die meisten Menschen, über Themen wie körperliche Gebrechen und chronische Krankheiten keine Gedanken machen.

Altersgerechte Wohn-Immobilien

Altersgerechte Wohn-Immobilien

Dennoch ist dieses Thema – vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft – nicht zu vernachlässigen. Und schon jetzt ist die Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum am Immobilienmarkt höher als das Angebot – gerade in den Ballungsräumen. Ihre Neubau-Immobilie sollte daher zumindest mit geringem Aufwand so umgebaut werden können, dass sie grundsätzlich auch für ältere Menschen nutzbar ist. Nur dann ist die Immobilie wirklich eine geeignete Form der (eigenen) Altersvorsorge!

Zentrale Lage
Gerade im Alter spielt die Lage der Immobilie eine noch wichtigere Rolle. Während in jungen Jahren größere Distanzen mit Auto oder Fahrrad meist problemlos überwunden werden können, kann dies im vorgerückten Alter mit entsprechenden körperlichen Einschränkungen zu einem echten Problem werden. Alle Dinge des täglichen Bedarfs sollten im Idealfall fußläufig erreichbar sein: Ärzte, Apotheken, Bank, Einkaufsmöglichkeiten, Post, Bank und öffentliche Verkehrsmittel.

Parkplatz
Im Idealfall verfügt das Objekt über überdachte, eigene Parkplätze, am besten in einer Tiefgarage. Eine lange Parkplatzsuche und lange Wege vom Parkplatz zur Wohnung bei „Wind und Wetter“ sind im Alter niemandem mehr zuzumuten.

Aufzug
Für alle Wohnungen, die nicht im Erdgeschoss liegen, ist ein Aufzug wichtig. Niemand quält sich im Alter über die Treppen – vollgepackt mit schweren Einkaufstaschen – in den 5. Stock zu seiner  Dachgeschosswohnung hinauf.

Kein Schwellen / kein Spilt-Level
Die Nutzbarkeit einer Wohnung im Alter hängt vor allem von der sog. Barrierefreiheit ab. Unnötige Schwellen,  Treppenabsätze und lose Teppiche sind zu vermeiden, da sie im Alter schnell zur Stolperfalle oder zum unüberwindbaren Hindernis werden. Auch die beliebten Split-Level-Lösungen sind alles andere als altersgerecht – und nicht nur für Senioren eine echte Gefahrenquelle.

Breite Türen und Treppen
Breite Türen, Flure und Treppen erleichtern das Leben im Alter erheblich. Türen und Flure sollten mit einem Rollstuhl befahrbar sein, Treppen mit einem Treppenlift nachgerüstet werden können.

Großes Badzimmer/WC
Badzimmer, Dusche und WC sollten von Anfang so dimensioniert sein, dass sie auch mit einem Rollstuhl oder einer Gehilfe nutzbar sind. Zubehör wie spezielle Haltegriffe kann später einfach und kostengünstig nachgerüstet werden – eine Vergrößerung der Grundfläche ist hingegen meist sehr aufwändig bzw. im Einzelfall gar nicht mehr möglich. Ganz ähnliche Grundsätze gelten auch für Küchen. Unser Tipp: Lieber beim Wohnzimmer auf ein paar Quadratmeter verzichten – zugunsten einer größeren Küche und eines größeren Badzimmers!

Überdachter/beleuchteter Hauseingang
Ein Hauseingang, der seine Bewohner beim Aufschließen der Haustüre vor Wind und Wetter schützt und nachts ausreichend hell beleuchtet ist, sollte bei allen Neubau-Immobilien eigentlich Standard sein. Spätestens im Alter erweist sich ein Mangel in diesem Bereich als echtes Ärgernis.

Türöffner mit Videokamera
Gerade ältere Menschen werden häufig Opfer von Trickbetrügern. Hier sollte die Wohnungseingangstür mit entsprechenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet sein. Im Idealfall eine Gegensprechanlage mit Video, so dass das Öffnen der Eingangstür zunächst gar nicht nötig ist.

Elektrischer Rollladen
Elektrische Rollläden und andere elektronische Hilfsmittel vereinfachen das Wohnen im Alter und werden auch von jüngeren Bewohnern als komfortabel empfunden.

Unterhalt/Pflege
Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung des Unterhaltsaufwands. Die Pflege eines großen Gartens, die Reinigung von großzügigen Wohnflächen und mehrere Bäder kann im Alter schnell zur Last werden. Und nicht jeder kann und will sich von seiner Rente dann noch Putzfrau, Gärtner und andere Helfer leisten.


„Zuflucht Eigenheim“ – Titelstory der aktuellen Wirtschaftswoche

25. März 2009

Die aktuelle Ausgabe der Wirtschaftswoche (2009/13) widmet sich unter der Überschrift Zuflucht Eigenheim der Frage, inwieweit Immobilien ein „sicherer Hafen“  in der Wirtschaftskrise sind. Laut Wirtschaftswoche gehen viele Experten von einem massiven Anstieg der Inflation in den nächsten Jahren aus. Allerdings haben sich „Experten“ auch schon oft geirrt – und das Beispiel Japan zeigt mir, dass wirtschaftliche Probleme trotz umfangreicher Konjunkturprogramme sogar zu einer jahrelangen Deflation führen können. Also zu einem Szenario, in dem Sachwerte kontinuierlich an Wert verlieren.

Dennoch ist der Artikel der Wirtschaftswoche lesenswert: 50 Städte werden einem „Immobilien-Test“ unterzogen. Wie zu erwarten schneidet der Großraum München recht gut ab. Hier geht die Wirtschaftswoche von steigenden Immobilien-Preisen aus. Ebenfalls gute Ergebnisse erzielen Nürnberg, Stuttgart, Hamburg und für mich überraschend Hannover.

Wirtschaftswoche

Wirtschaftswoche

In einen Blog-Beitrag im Februar bin ich bereits ausführlich auf die Chancen und Risiken eines Immoblienerwerbs in der Krise eingegangen.


Immobilien kaufen in der Krise?

24. Februar 2009

Die Medienberichte der letzten Tagen überbieten sich mit einem Wettlauf an schlechten Nachrichten: Opel pleite, der Dax unter 4.000 Punkten, Schleswig-Holstein vor dem Staatsbankrott und ein allgegenwärtiger Norbert Walter spricht von einem wirtschaftlichen Minus von 5% und selbst eine Baumarkmarkt-Kette (Sie wissen schon, die mit „…alles außer Tiernahrung“) schickt Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Sind das die Zeiten, in denen man ernsthaft über den Kauf einer Immobilie nachdenkt? Viele Immobilien-Interessenten sind eher zeit eher zögerlich und da die „Abwrackprämie für Alt-Wohnungen“ noch auf sich warten lässt, spüren auch Bauträger und Vermarkter von Neubau-Immobilien natürlich eine entsprechende Kaufzurückhaltung.

Dennoch ist das Umfeld für einen Immobilien-Erwerb nicht unbedingt schlechter geworden, im Gegenteil, die Krise hat durchaus auch ihre guten Seiten:

  • Die Zinsen für Hypothekendarlehen sinken weiter: Eine Baufinanzierung über 10 Jahre ist aktuell bei einigen Anbietern wieder unter 4% zu bekommen. Und die Zinsen werden in den nächsten Monaten tendenziell weiter fallen. Man kann also für dieselbe monatliche Belastung eine größere Wohnung finanzieren, bekommt also “mehr Wohnung” für das gleiche Geld.
  • Im Gegensatz zu USA, Spanien und auch Großbritannien gibt es in Deutschland keine Immobilienkrise. Der einfache Grund hierfür ist, dass es in Deutschland keine Immobilien-Blase gab, also kann und konnte auch nichts platzen. Wohn-Immobilien in Deutschland erweisen sich – zumindest in Ballungszentren wie München  – als wertstabil.
  • Aufgrund der Kaufzurückhaltung der letzten Monaten ist die Auswahl an interessanten Neubau-Projekte so groß wie selten: Von Discount bis High-End-Luxus, von „draußen vor Stadt“ bis zu absoluten Innenstadtlagen ist das Angebot vielfältig. Die Immobilien-Datenbank neubaukompass.de listet im Stadtgebiet München zur Zeit 174 Neubauvorhaben im Bereich Wohn-Immobilien.
  • Durch die allgemeine Kaufzurückhaltung bei größeren Anschaffungen steigt die Verhandlungsposition von Immobilien-Interessenten gegenüber den Bauträgern. Abschläge auf den Listenpreis oder kostenfreie Extra-Ausstattungen sind also wesentlich besser durchzusetzen als in wirtschaftlichen Boomphasen.
  • Einige „Wirtschaftsexperten“ (die Anführungszeichen sind bewusst gewählt, da sich entsprechende Expertenaussagen oftmals als falsch erwiesen haben) gehen von einem Wiedererstarken der Inflation aus. So rechnet Thomas Straubhaar vom Weltwirtschaftsinstitut ab 2010 mit Inflationsraten von 5% bis 10 %. In einem solchen Szenario erweist sich eine (mit langfristig niedrigen Kreditzinsen finanzierte) Immobilie als ideale Anlageform.

Wie heißt es so schön: „Die Zukunft war früher auch mal besser“. Warten wir ab, was die nächsten Monate bringen.


Grundrisse: Zukunft des Wohnens

7. Dezember 2008

Die Welt verändert sich – und auch die Art und Weise wie wir wohnen ist über die Jahrzehnte zwar einen langsamen, aber dennoch stetigem Wandel unterworfen. Auffälligste Veränderung ist der sog. Flächenbedarf pro Person. So standen 1950 jedem Einwohner nur 25 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, heute ist diese Zahl auf 43 gestiegen und Prognosen gehen davon, dass in den nächsten 10 Jahren die durchschnittliche Wohnfläche pro Einwohner auf 50 Quadratmeter steigen wird.

Mit der zunehmenden Wohnfläche und Änderung der Lebensgewohnheiten der Menschen verändern sich nach und nach auch die Grundrisse und die Ansprüche an zeitgemäße Raumkonzepte. Ein Thema, welches vor allem für Käufer von Neubau-Wohnungen interessant sein dürfte, denn schließlich soll oder muss sich für das neuerworbene Eigenheim auch in Jahrzehnten noch ein Käufer finden.

Der bekannte Zukunftsforscher Matthias Horx sieht bei Wohnungsgrundrissen vier „Evolutionsstufen“ (Quelle: Zukunftsletter, Dez. 2008, S. 4):

Grundriss 1.0: Vor 1900 lebte die Mehrzahl der Menschen (im Regelfall in Form einer Großfamilie) in Ein- oder Zwei-Zimmer-Wohnungen. Grundrisse waren von „Nischen“ geprägt: Schlafnische, Kochnische, Waschnische.

Grundriss 2.0: Mit zunehmendem individuellen Wohlstand entstanden aus den Nischen Räume: Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad …. auch Kinder erhielten erstmals ihr eigenes Zimmer.

Grundriss 3.0: Diese klassische Aufteilung des Wohnraumes verlor in den letzen Jahren immer mehr an Bedeutung: Die Küche entwickelt sich zum offenen Wohn-/Essbereich, Bäder wurden größer und zu Räumen mit Aufenthaltsqualität, das klassische Wohnzimmer orientierte sich mit großflächigen Fenstern oder Wintergärten mehr Richtung Außenwelt.

Grundriss 4.0: Matthias Horx sieht den nächsten Evolutionsschritt in Form „individualisierter Wohn-Module“: Zukünftige Grundrisse werden dabei zu 100% an die Bedürfnisse der Bewohner orientiert sein, entsprechend der jeweiligen Lebenssituation und Lebensphase. Wohngrundrisse werden flexibel und leicht veränderbar sein. Als Raumteiler fungieren dabei nicht mehr starre Wände sondern flexible Lösungen. Sie lassen mit wenig Aufwand Änderungen. zu Bad und Schlafzimmer können so einem Intimitätsmodel verschmelzen, die Küche kann zu einem Ernährungs- und Kommunikationsmodul. Und wenn sich die Lebenssituation ändert (z.B. Geburt von Kindern, Bedarf für Home Office), können die einzelnen Module von den Bewohnern selbst neu zusammengestellt werden ohne dass es größere Umbaumaßnahmen bedarf.

Bauträger, Projektentwickler und Architekten sollten bei der Konzeption neuer Wohngrundrisse auf deren individuelle Veränderbarkeit achten. Die Individualisierung der Gesellschaft wird auch vor den zementierten Wohn-Gewohnheiten nicht halten machen.


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