„Jung, schön und noch zu haben“

14 Juli, 2008

„Jung, schön und noch zu haben“ – Das ist nicht der Slogan einer neuen Dating-Börse, sondern der Titel eines Immobilien-Wettbewerbs, bei dem jährlich die schönsten Neubau-Wohnungen Münchens gekürt werden. Die Teilnahmebedingen für diesen Wettbewerb sind:

• die Objekte dürfen nicht älter als 5 Jahre sein
• der Baubeginn muss bereits terminiert sein
• sie müssen zum Zeitpunkt der Einreichung über freie Kauf- oder Mietflächen verfügen
• die Immobilie muss sich in München oder in den angrenzenden Landkreisen befinden

Im Jahr 2008 wurden folgende drei Neubau-Projekte zu den schönsten Immobilien Münchens gekürt:

Projekt: „Gern64 - München“
Gebäudeart: Wohnungsbau
Architekten: 03 München, Architekten BDA, München
Bauherr: Bauwerk
Fertigstellung: Dezember 2009
Freie Kaufflächen: 5.480 qm

Projekt: „24 Stadthäuser am Riemer Park“
Gebäudeart: Wohnungsbau, Stadthäuser in Holz, Glas, Stahl
Architekt: Ingo Bucher-Beholz, Gaienhofen
Bauherr: Baugemeinschaft „Solarreihenhäuser am Riemer Park”
Fertigstellung: 2009
Freie Kaufflächen: 1.720 qm

Projekt: “wagnis_3 Riem”
Gebäudeart: Wohnanlage
Architekten: boevischs buero hofmann ritzer architekten BDA
Bauherr: wagnis eG
Fertigstellung: 2009
Freie Miet- und Kaufflächen: 3.700 qm

Eine entsprechende Fotostrecke gibt es auf sueddeutsche.de. Weitere Infos zum Wettbewerb bei muenchenarchitektur.de.


Aktuelle Luxuswohnungen in München

18 Juni, 2008

Ein Trend auf dem Markt für Neubau-Wohnungen ist unverkennbar: das Angebot wird vielfältiger und differenzierter. Und zwar sowohl in Richtung „Luxus/Premium“ als auch in Richtung „discount/günstig“. Ähnlich wie auf dem Automarkt werden die Wünsche der Kunden immer individueller. Für die 3-Zimmer-Standard-Wohnung in durchschnittlicher Lage und durchschnittlicher Ausstattung sind immer weniger Kunden wirklich zu begeistern. Besonders das Luxus-Segment erlebt derzeit im Großraum München einen regelrechten Boom. Begrenzender Faktor ist hier nicht die Kunden-Nachfrage, sondern die Verfügbarkeit an geeigneten Gründstückslagen, insbesondere im Innenstadt-Bereich von München. Selbst Quadratmeter-Preise jenseits der EUR 7.000 werden problemlos gezahlt – sofern Lage, Architektur und Ausstattung „stimmen“.

Hier eine Übersicht über aktuelle Luxus-Bauträger-Projekte in München:

KS39 - Kaiserstraße 39
Kaiserstraße 39
80803 München-Schwabing
Bauträger: EBRO Immobilien
Anzahl Wohneinheiten: 22
bezugsfertig: Anfang 2009
Preis/m²: EUR 6.481 (f. Preis-Beispiel)
Link zum Projekt

Mehrfamilienhaus Oberföhring
Oberföhringer Straße 89
81925 München-Oberföhring
Bauträger: Rossius
Anzahl Wohneinheiten: 3
bezugsfertig: Ende 2008
Link zum Projekt

Königsplatz Palais
Luisenstr. 22
80333 München-Maxvorstadt
Bauträger: Infraplan
Anzahl Wohneinheiten: 24
bezugsfertig: Ende 2008
Preis/m²: EUR 5.283 (f. Preis-Beispiel)
Link zum Projekt

Ars Vivendi - Die Kunst zu leben
Defreggerstraße 6
81545 München-Harlaching
Bauträger: JK Wohnbau
Anzahl Wohneinheiten: 5
bezugsfertig: Mitte 2009
Preis/m²: EUR 7.272 (f. Preis-Beispiel)
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Stadthaus Neuhausen
Jutastraße 6-8
80636 München-Neuhausen
Bauträger: Alva Wohnbau
Anzahl Wohneinheiten: 21
bezugsfertig: Mitte 2009
Preis/m²: EUR 4.650 (f. Preis-Beispiel)
Link zum Projekt

redukt Nymphenburg
Zuccalistraße 16
80369 München-Nymphenburg
Bauträger: Bauwerk
Anzahl Wohneinheiten: 14
bezugsfertig: Ende 2008
Preis/m²: EUR 11.518 (f. Preis-Beispiel)
Link zum Projekt

Gern - Hanfstaenglstraße 15
Hanfstaenglstraße 15
80638 München-Gern
Bauträger: Eurytos
Anzahl Wohneinheiten: 12
bezugsfertig: Ende 2009
Link zum Projekt

Gern 64
Hanebergstraße
80637 München-Gern
Bauträger: Bauwerk
Anzahl Wohneinheiten: -
bezugsfertig: Mitte 2010
Preis/m²: EUR 4.898 (f. Preis-Beispiel)
Link zum Projekt


Aktualisierung von “Bauträger” und “Projekte”

17 April, 2008

Ich habe die Rubrik “aktuelle Bauträger-Projekte” um den Stadtteil Nymphenburg ergänzt. Unter dem Verzeichnis der Bauträger in München sind die LS Wohnbau GmbH und die Merkur Bauträger GmbH neu hinzu gekommen. Wenn Sie über Ihre Erfahrungen mit einzelnen Bauträgern etwas berichten möchten, können Sie im Kommentarfeld (am Ende der jeweiligen Seite) einen Eintrag hinterlassen.


“Warum kaufen besser ist als mieten”

15 April, 2008

Der kommende Immobilienmarkt in Deutschland - Warum kaufen besser ist als mieten - so der Titel des soeben erschienenen Buchs des Immobilien-Experten Rolf Elgeti.

Rolf Elgeti fasst die Kernthesen seines neuen Buchs in diesem Gastbeitrag zusammen:

In diesem Buch werden viele Thesen aufgestellt und begründet. Einige von ihnen mögen auf den ersten Blick unpopulär, manche auch auf den ersten Blick wenig intuitive sein. Da in Deutschland im allgemeinen eine sehr negative Meinung gegenüber Wohnimmobilien vorherrscht, mag vieles auch überraschend und provokativ klingen.

Zwei Punkte erscheinen mir besonders wichtig im Zusammenhang des deutschen Wohnungsmarktes: Erstens wohnen wir im Durchschnitt viel günstiger, als dies nachhaltig wäre und zweitens verpassen wir als Gesellschaft große Chancen, indem wir bisher keine weit gestreute Wohnungseigentümerkultur aufgebaut haben. Beides wird sich meiner Meinung nach ändern: Das erste wird Schmerzen verursachen, dass zweite Chancen mit sich bringen.

Deutsche Wohnungen sind günstig. Das ergibt sich daraus, dass man sie an vielen Orten für einen Preis kaufen kann, der teilweise deutlich unter ihren Herstellungskosten liegt. Die Wirtschaftsgeschichte lehrt, dass Preise nur sehr selten sehr lange unter diesen Kosten liegen können. Deutscher Wohnraum ist allerdings auch unterbewertet, wenn man die momentanen durchschnittlichen Mieten mit den Finanzierungskosten des Wohnbestandes vergleicht.

Das Dramatische an dieser These ist aus meiner Sicht, dass diese Investitionslogik für deutsche Wohnungen sogar bei dem momentanen Mietniveau greift. Dabei sind diese Mieten eigentlich ebenfalls wirtschaftlich unnatürlich niedrig. Sie rechtfertigen im Durchschnitt jedenfalls keinen Wohnungsneubau und in vielen Lagen noch nicht mal eine Sanierung von bestehenden Wohnraum.

Genauso wie vor einer guten Dekade bei einem Ölpreis von zehn Dollar je Fass nicht in eine neue Förderkapazitäten investiert wurde, weil es sich nicht aus Sicht der Produzenten nicht lohnte, werden jetzt in Deutschland fast keine neuen Wohnungen mehr gebaut, weil sich das aus Sicht der Bauunternehmen einfach nicht rechnet. Das störte bei einem Ölpreis von zehn Dollar kaum jemanden, genauso wie es im Moment niemanden zu beunruhigen scheint, dass in Deutschland so wenig gebaut wird – schließlich ist noch genügend Leerstand vorhanden, allerdings schon längst nicht mehr überall.

Damit die Ölunternehmen wieder in das Erschließen neuer Ölfelder investiert haben, musste der Ölpreis sich etwa vervierfachen und hat sich seitdem noch mehr als verdoppelt. Die Mieten in Deutschland müssen vergleichsweise um „nur“ ca. 50% steigen, bevor sich der Wohnungsbau wieder lohnt. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass die Mieten lokal aufgrund von dort nicht befriedigter Nachfrage auch wesentlich mehr steigen können.

Das einzige wirklich ernst zu nehmende Gegenargument, was man diesem Trend entgegenstellen könnte, wäre ein so starker Bevölkerungsrückgang, dass trotz mangelnden Angebots immer noch ein Überschuss an Wohnungen entstehen würde. Diese Sichtweise ist weit verbreitet, allerdings basiert sie nicht auf den Fakten: Trotz mangelnder Bevölkerungsdynamik wächst in den Deutschland die Anzahl der Haushalte, weil aufgrund verschiedener im Buch beschriebener Trends die durchschnittliche Haushaltsgröße fällt. Hinzu kommt, dass selbst wenn dies eine Tages nicht mehr der Fall wäre, es immer noch zu lokalen Wohnungsknappheiten führen sollte, weil es innerhalb von Deutschland eine oft unterschätzte Bevölkerungswanderung gibt – und dies auch nicht nur von Norden nach Süden und von Osten nach Westen, die Realität ist wesentlich komplizierter.

Damit spricht die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland aus meiner Sicht für steigende Mieten und für steigende Wohnungspreise – und aller Voraussicht auch für steigende Preise im Verhältnis zur Miete, was nichts anderes bedeutet, als dass die Wohnungspreise in der nächsten Dekade noch stärker steigen können als die Mieten.

Dies alles kann möglicherweise von weiteren Trends wie einer steigenden Inflation oder einer Verbesserung der Bankprodukte im Immobilienbereich noch verstärkt werden und wie in vielen anderen Ländern auch eine gewisse Eigendynamik dadurch gewinnen, dass sich ein kultureller Wandel vom Mieten zum Kaufen entwickelt.

Die These, dass für viele - wenn auch nicht alle – Menschen das Kaufen von Wohneigentum sinnvoller als das Mieten sein sollte, ist die eine Seite dieser Diskussion um deutsche Immobilien. Der zweite Aspekt ist, dass ein Land, indem es viele Wohnungseigentümer gibt, viele Vorteile genießt.

Als jemand, der diese Dynamik privat und geschäftlich in vielen Ländern beobachten durfte, liegt mir daran, diese Vorteile eines breit gestreuten Wohnungsmarkt auch in die hiesige Diskussion einzubringen, was kein einfaches Unterfangen ist.

Dabei sind die Vorteile, die eine Gesellschaft von Wohnungseigentümern statt Mietern mit sich bringt, nicht nur wirtschaftlicher Natur. So gibt es viele Gründe zu glauben, dass Wohnungsbesitzer eine Demokratie stabilisieren. Auch das Schützen des Kulturgutes, dass in den deutschen Baudenkmälern – und damit sind nicht nur die offiziellen gemeint - enthalten ist, ließe sich ohne privates Kapital kaum realisieren.
Darüber hinaus sind allein die wirtschaftlichen Konsequenzen eines breit gestreuten Wohnungsmarktes beachtlich. Wichtig erscheinen mir neben den offensichtlichen Dingen wie eine Förderung der Baukonjunktur vor allem drei Aspekte. Erstens wird die private Altersvorsorge effizient aufgebaut und teilweise vor Inflationsrisiken geschützt.

Zweitens ergibt sich eine viel bessere Marktsegmentierung in der Wohnungswirtschaft insgesamt, so dass die Wohnungen insgesamt viel besser auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten werden und gleichzeitig im Durchschnitt auch billiger hergestellt werden könnten. Drittens wird eine Gesellschaft von Eigentümern statt Mietern insgesamt risikofähiger, weil die Risiken des Wohnungsmarktes von denjenigen getragen werden, die dafür am besten positioniert sind. Das würde in der deutschen Wirtschaft einen Pool von Risikokapital freisetzen, der deutlich sinnvoller in zukünftiges Wachstum investiert werden könnte, zum Beispiel durch Forschung und Ausbildung.

Zusammengefasst verpassen wir meiner Meinung nach in Deutschland viele Chancen dadurch, dass der Wohnungskauf weder so gesellschaftlich akzeptiert noch so politisch gefördert ist wie in anderen Ländern.

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Über den Autor: Rolf Elgeti ist Gründer und Managing Director der Investmentgesellschaft Elgeti Ashdown Advisers Ltd. Vorher war er acht Jahre u. a. bei ABN AMRO als Analyst in London tätig und setzte sich während dieser Zeit intensiv mit dem deutschen Immobilienmarkt auseinander. Er wurde zwei Mal zum besten europäischen Aktienstrategen gewählt. Elgeti hat in Mannheim und Paris Betriebswirtschaftslehre studiert und lebt mit seiner Familie in London.

Der kommende Immobilienmarkt in Deutschland, von Rolf Elgeti, erschienen im Finanzbuch Verlag (März 2008), 250 Seiten, EUR 34,90, ISBN-10: 3898793737 (Buch bestellen bei amazon.de).


Ab Freitag: Messe „Eigentum & Wohnen“ in München

9 April, 2008

An diesem Freitag ist es wieder soweit: Die Immobilien-Messe „Eigentum & Wohnen“ öffnet ihre Pforten. Bis einschließlich Sonntag können sich Immobilien-Interessierte rund um aktuelle Bauträger-Projekte, Finanzierungsfragen und Entwicklungen am Münchener Immobilienmarkt informieren. Die Veranstalter rechnen mit etwa 5.000 Besuchern. Veranstaltungsort ist die „Event-Arena“ auf dem Gelände des Olympia-Parks. Der Eintrittpreis beträgt 7,- Euro für Erwachsene. Einige Bauträger (z.B. JK Wohnbau) haben im Vorfeld „Freikarten“ an Kunden und Interessenten verschickt.

Die Messe öffnet am Freitag um 13.00 Uhr. Erfahrungsgemäß ist der Freitag-Nachmittag der Zeitraum mit dem geringsten Besucher-Andrang. Wer immer es sich einrichten kann, sollte deshalb am Freitag auf die Messe kommen, um sich in Ruhe informieren zu können.

Diesmal sind rund 20 Münchener Bauträger vor Ort, darunter die großen Anbieter wie Baywobau, Bayerische Hausbau, JK Wohnbau, Klaus Gruppe, Infraplan und Pöttinger. Allerdings sind im Großraum München zur Zeit insgesamt rund 60 Bauträger mit mehr als 250 Wohnbau-Projekten aktiv. Entgegen der Behauptung der Veranstalter bildet die Messe damit zwar nicht das „komplette Angebot“ ab, ein Besuch sollte sich aber alle mal lohnen.

Wer an diesem Wochenende keine Zeit kann, sei auf den 17. bis 19. Oktober 2008 verwiesen. Dann findet die nächste Eigentum & Wohnen statt.


“Lieber Tiefgarage als Stuckdecke”

27 März, 2008

“Lieber Tiefgarage als Stuckdecke” - auf diesen einfachen Nenner kann man einen aktuellen Trend am Immobilienmarkt bringen: Immer mehr Käufer (und auch Mieter) bevorzugen Neubauten. Galt noch bis vor wenigen Jahren eine Altbauwohnung mit 3 Meter hohen Decken, echten Stuck an den Wänden und verspielten Sprossenfenstern als das non plus ultra bei vielen Immobiliensuchenden, so zeigt sich hier zunehmend eine Verschiebung der Prioritäten. Insbesondere junge Paare und ältere Menschen wissen die Annehmlichkeiten von Neubau-Objekten zu schätzen: Was nutzt der schönste Stuck, wenn es andererseits an einem Aufzug, einem Tiefgaragenstellplatz, einer zeitgemäßen Multimedia-Verkabelung und einem energiesparenden Heizungssystem mangelt…! Den vollständigen Artikel hierzu lesen Sie auf  ImmobilienNews, dem neuen News-Portal von ImmobilienScout24.


Projekt: “Isar Living” von JK Wohnbau

5 März, 2008

Neubau von 60 Eigentumswohnungen (bezugsfertig ca. Mitte 2009).

Anschrift das Objektes:

Maistraße 41
80337 München
Stadtteil: Isarvorstadt (Lage auf Google Maps)

Objekt-Beschreibung lt. Bauträger:

“Moderne Architektur, großzügig terrassiert. Große Terrassen erlauben einen maximalen Lichteinfall in die Wohnungen. Sonne ist Wohnqualität. Bodentiefe Fenster und Oberlichter in allen Türstöcken sorgen dafür, dass das Tageslicht in fast jeden Winkel gelangt. Glas und Offenheit kennzeichnen die moderne Architektur. Modern und eindrucksvoll. Wo einen andere Wohnhäuser vor vollendete Tatsachen stellen, lässt das Isar Living genug Gestaltungsspielraum für Ihre Pläne. Es ist die Antwort auf Ihre ganz privaten Lifestyle-Träume. Interessante Grundrisse. Schiebetüren, offene Küche, direkte Verbindungen zu den am meisten genutzten Räumen bedeuten eine ganz neue Wohnraum-Dimension. Individualisten und Lifestyle-Freunde genießen die geradezu amerikanischen Platzverhältnisse bei sehr kompakten Wohnungsgrößen.”(Quelle: Website JK Wohnbau)

Preis-Beispiel für “typische” Wohneinheit:

3-Zimmer, Etage, ca. 101 qm Wohnfläche, EUR 398.900 (Preis/qm: EUR 3.949)

Lage-Bewertung: München-Isarvorstadt (4,5 Sterne, von 5 möglichen)

Die Isarvorstadt ist die Aufsteigerin der letzten Jahre: Das Glockenbach-, Schlachthof- und Gärtnerplatzviertel sind einfach “in”. Und das nicht nur als Wohnviertel für berufstätige Singles. Die Isarvorstadt ist inzwischen auch Zentrum der Kneipen- und Lokalszene in München, die den Stadtteil und das dort vorherrschende Lebensgefühl wieder spiegelt: bunt, international, urban und tolerant. Die Mieten und Grundstückspreise sind jüngst kräftig gestiegen (Quelle: iQ Research).

Analyse:

Das Objekt wird von JK Wohnbau erstellt, einem großen und erfahrenen Münchener Bauträger, der sich auf die Errichtung von größeren Wohnanlagen im Stadtgebiet spezialsiert hat. Das Ausstattungsniveau der Objekte ist im Bereich “durchschnittlich” bis “gehoben” angesiedelt. Zur Zeit hat JK Wohnbau 11 aktuelle Projekte im Angebot. Eine Besichtigung von fertiggestellten und bewohnten Referenzobjekten wird empfohlen.

Das neue Projekt “Isar Living” besticht v.a. durch seine Lage in einem aufstrebenden Viertel im Zentrum von München und wird so dem Trend zum urbanen Wohnen im Herzen der Städte gerecht. Langfristig dürfte so zumindest der Werterhalt gesichert sein (eine Wertsteigerung jenseits des Inflationsausgleichs - von vielen Bauträgern immer wieder als Argument in die Waagschale geworfen - halte ich für unrealistisch).

Das Objekt liegt an einer - zumindest werktags - recht stark befahrenen Straßenkreuzung. Bei der Auswahl der Wohneinheit innerhalb des Objekts sollte man deshalb hier einer zur Straßenseite abgewandten Wohnung den Vorzug geben. Die Architekur ist urban, gradlinig & konsequent und kommt ohne jede Form der Verspieltheit aus. Ob sie auch “zeitlos” ist, wird sich erst in 15 bis 20 Jahren zeigen. Das Objekt soll bis Mitte 2009 bezugsfertig sein, die Erdarbeiten haben allerdings noch nicht begonnen.

Wer von der Lage überzeugt ist, dem sei auch noch eine Blick auf das Projekt “Isar Stadt Palais” empfehlen, ebenfalls realsiert von JK Wohnbau, direkt auf dem Nachbargrundstück in der Maistraße 43-47: Hier entstehen im kernsaniertern Altbau mit luxuriösen Eigentumswohnungen. Das Preisniveau liegt etwa 10% über dem von “Isar Living”.

Isar Living - JK Wohnbau   Isar Living