9 April, 2008
An diesem Freitag ist es wieder soweit: Die Immobilien-Messe „Eigentum & Wohnen“ öffnet ihre Pforten. Bis einschließlich Sonntag können sich Immobilien-Interessierte rund um aktuelle Bauträger-Projekte, Finanzierungsfragen und Entwicklungen am Münchener Immobilienmarkt informieren. Die Veranstalter rechnen mit etwa 5.000 Besuchern. Veranstaltungsort ist die „Event-Arena“ auf dem Gelände des Olympia-Parks. Der Eintrittpreis beträgt 7,- Euro für Erwachsene. Einige Bauträger (z.B. JK Wohnbau) haben im Vorfeld „Freikarten“ an Kunden und Interessenten verschickt.
Die Messe öffnet am Freitag um 13.00 Uhr. Erfahrungsgemäß ist der Freitag-Nachmittag der Zeitraum mit dem geringsten Besucher-Andrang. Wer immer es sich einrichten kann, sollte deshalb am Freitag auf die Messe kommen, um sich in Ruhe informieren zu können.
Diesmal sind rund 20 Münchener Bauträger vor Ort, darunter die großen Anbieter wie Baywobau, Bayerische Hausbau, JK Wohnbau, Klaus Gruppe, Infraplan und Pöttinger. Allerdings sind im Großraum München zur Zeit insgesamt rund 60 Bauträger mit mehr als 250 Wohnbau-Projekten aktiv. Entgegen der Behauptung der Veranstalter bildet die Messe damit zwar nicht das „komplette Angebot“ ab, ein Besuch sollte sich aber alle mal lohnen.
Wer an diesem Wochenende keine Zeit kann, sei auf den 17. bis 19. Oktober 2008 verwiesen. Dann findet die nächste Eigentum & Wohnen statt.
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Verfasst von Florian Huber
25 März, 2008
In Zeiten von Banken- und Finanzkrise rückt die eigene Wohn-Immobilie als Kapitalanlage wieder stärker in das Blickfeld. Aus Sicht von Bauträgern, Bausparkassen und Baufinanzierern ist eine Immobilie natürlich immer eine „gute“ Kapitalanlage… Teilweise wird sogar in Anzeigen-Kampagnen ausdrücklich die generelle Überlegenheit der Immobilie gegenüber einer Anlage in Aktien oder Aktienfonds behauptet. Doch die Wirklichkeit ist komplizierter. So gibt es einige Argumente, die für die Immobilie sprechen, aber natürlich auch einige dagegen.
Argumente dafür:
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Diversifikation innerhalb der eigenen Vermögensanlage
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Schutz in wirtschaftlichen Krisenzeiten: Raum zum Wohnen wird immer benötigt; ein lebenswichtiges Gut, wie Luft, Wasser, Nahrung
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Im Regelfall Wertstabilität (zumindest bei Lage innerhalb eines wirtschaftlich prosperierenden Großraumes wie z.B. München, Hamburg, Stuttgart)
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Inflationsschutz, da Anlage in Sachwerten
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Nachfrage nach zeitgemäßen (und v.a. energieeffizienten) Wohnraum nimmt trotz der demographischen Entwicklung stetig zu
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internationaler Vergleich: In Deutschland immer noch niedriges Preisniveau im Vergleich zu Großräumen wie London, Paris oder Barcelona
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Immobilie kann im Alter selbst genutzt werden: Schutz vor steigenden Mieten und Vermieter-Willkür
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psychologischer Effekt: Langfristige Verpflichtung zur Zahlung von Zins und Tilgung (meist über 10 oder 15 Jahre) führt zu größeren Sparanstrengungen in der Gegenwart -> Statistik beweist, dass Haushalte mit Immobilien-Eigentum im Alter vermögender sind, als vergleichbare Haushalte ohne Immobilien-Eigentum
Argumente dagegen:
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relativ hohes Risiko durch Mietausfall, Leerstand, Vandalismus des Mieters, versteckte Baumängel
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mieterfreundliche Gesetzgebung und Rechtssprechung (z.B. beim Kündigungsschutz, Umlegung von Renovierungskosten)
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hohe laufende Kosten, die nicht auf den Mieter umgelegt werden können (z.B. Hausverwaltung, Kosten für Instandhaltungsrücklage am Sonder- und Gemeinschaftseigentum)
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kaum steuerliche Anreize: keine degressive Abschreibung mehr (seit 2006 nur noch lineare Abschreibung in Höhe von 2% auf den Gebäudeanteile)
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geringe Fungibilität der Anlage: Verkauf der Immobilie dauert im Regelfall 6 bis 12 Monate
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hohe Transaktionskosten (bis zu 10%: Notargebühren, Grunderwerbsteuer, Registergebühren, Maklerprovision) –> müssen erstmal rein-verdient werden : bei Verkauf innerhalb der ersten 10 Jahre meist ein Verlustgeschäft
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nur geringe Chancen auf Wertsteigerungen (demographische Entwicklung, rückläufige bzw. stagnierende Reallöhne), in unattraktiven Lagen: Risiko des Wertverlustes (bis hin zur Unverkäuflichkeit)
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hoher Verwaltungsaufwand: jährliche Nebenkosten-Abrechnung, laufende Reparaturarbeiten, Teilnahme an Eigentümer-Versammlungen, Mieterwechsel, teilweise aufwändige Nachweispflichten gegenüber Finanzbehörden
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Verfasst von Florian Huber
12 März, 2008
Der Deutsche Immobilienmarkt gewinnt im europäischen Vergleich zunehmend an Attraktivtät. Zu den Verlieren gehört der Großraum London, der in vergangenen Jahren mit starken Wachstumsraten glänzte, nun aber erheblich unter der internationalen Banken- und Finanzkrise leidet.
So das Ergebnis einer heute veröffentlichten der der WP-Gesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und dem Urban Land Institute (ULI). Mit Hamburg, München, Frankfurt und Berlin erstmals seit 2004 wieder vier deutsche Städte zu den zehn aussichtsreichsten Immobilien-Standorten in Europa (vgl. Beitrag auf Spiegel Online vom 12.3.2008).
Für den privaten Wohnungskäufer sind dies durchaus posititive Signale: so dürfte eine Investion in Wohneigentum in einer den genannten Ballungsräumen relativ sicher, das Risiko eines Wertverlustes eher gering. Anderes sieht es freilich ländlichen Regionen und in weiten Teilen Ostdeutschlands aus.
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Verfasst von Florian Huber
23 Januar, 2008
Leerzeile
So vermeiden Sie häufige Fehler beim Immobilien-Kauf!
Der Kauf einer Immobilie ist oftmals die größte und bedeutendste (private) Investition im Leben! Hinzukommt, dass im Regelfall unerfahrene Privatleute ausgewiesenen Profis (Bauträger, Makler) mit jahrelanger Erfahrung gegenüberstehen.
Aus meiner rund 10-jährigen Erfahrung im Bereich “Wohn-Immobilien” (v.a. aus Sicht eines privaten Käufers) hab ich folgende “Goldene Reglen” zusammengestellt.
Goldenen Regeln beim Immobilien-Kauf vom Bauträger
1. Alles ist verhandelbar! Wenn schon nicht der Preis, dann Baubeschreibung, Ausstattung, Fertigstellungstermine!
2. Kein Zeitdruck: „Es gibt schon viele andere Interessenten …“
3. Rat von unabhängigen Fachleuten einholen
4. Vertragsstrafe, wenn Fertigstellungstermin nicht eingehalten!
5. Verhandlungen auf Augenhöhe!
6. Sprechen Sie mit anderen Interessenten/Käufern!
7. Nicht alle sind „Schwarze Schafe“. Nicht alles ist schlecht!
Den vollständigen Artikel zu den “Goldenen Regeln” finden Sie hier.
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Verfasst von Florian Huber
15 Dezember, 2007
leerzeile
neubau-muenchen.com ist mein privater Blog rund um das Thema Wohn-Immobilien. Schwerpunktmäßig wird es um aktuelle Bauträger-Projekte im Großraum München gehen, wobei einige der Themen sicherlich auch auf andere Städte und Bundesländer übertragbar sind.
Wozu das ganze?
Die wichtigste Informationsquelle für Ihre Wunsch-Immobilie sind anderen Interessenten/Käufer! Selbstverständlich haben Sie sich vor dem Immobilienkauf ausführlich informiert, haben Bücher und Fachzeitschriften gewälzt und unzählige Immobilien-Websites im Internet ge-googelt.
Aber: Eine der wichtigsten Informations- und Erfahrungsquellen sind andere Interessenten/Käufer. Andere Interessenten/Käufer können Ihnen eine gute Einschätzung zur Ihrer konkreten Wunsch-Immobilie, zur Ihrem konkreten Bauträger geben. Diese Einschätzungen sind natürlich immer subjektiv, aber das Einholen einer zweiten und dritten Meinung hat noch nie geschadet.
Wie beurteilen andere Leute die Lage des Objektes? Das Ausstattungsniveau? Die nächtliche Lärmbeeinträchtigung? Gibt es Aspekte, die Sie bislang völlig übersehen haben? Wie liefen die Verhandlungen mit dem Bauträger? Zu welchen Zugeständnissen war er bereit? Wo beißt man voraussichtlich auf Granit?
Informationen zu diesen Punkten können Gold wert sein, und Ihnen viel Geld sparen oder Sie sogar vor einer großen Fehlentscheidung bewahren.
Zudem können Sie so auch Ihre zukünftigen Nachbarn und Miteigentümer kennenlernen und für sich selbst entscheiden, ob Sie sich in diesem Umfeld später wohlfühlen werden.
Genau diesen Zweck soll dieses Blog erfüllen: Kommen Sie mit anderen Interessenten/Käufern ins Gespräch und tauschen Sie Erfahrungen & Meinungen aus!
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Verfasst von Florian Huber