So sieht der Münchner Immobilienmarkt 2014 aus

Zwar ist das Jahr noch nicht komplett um, ein Trend-Fazit lässt sich jedoch heute, wo der November in seine letzte Phase geht, bereits ziehen für den Münchner Immobilienmarkt. Für alle, die sich zum Jahresende noch eine Neubauwohnung in der Isarmetropole zulegen möchten oder sich den Wunsch von der eigenen Immobilie in 2015 erfüllen wollen, zeigen wir heute die aktuellen Preisentwicklungen. Sie basieren auf dem „Marktbericht Wohnimmobilien“, aktuell herausgegeben vom IVD Süd.

Der Wohnungsmarkt bleibt angespannt

Es muss leider gesagt werden: Der Wohnungsmarkt in München ist der angespannteste im gesamten Bundesgebiet. Die Nachfrage ist hoch und die Kaufpreise haben in nahezu jedem Viertel zwischen Frühling und Herbst 2014 angezogen.

Neubauprojekt in Haidhausen: atrium37. Foto: Riedel Immobilien

Neubauprojekt in Haidhausen: atrium37. Foto: Riedel Immobilien

In München sind die Preise für Neubauwohnungen in den vergangenen 6 Monaten um ca. 2,4 Prozent gestiegen. Neue Reihenhäuser kosten nun ca. 2,7 Prozent mehr als im Frühjahr 2014. Wer sich für eine Neubau-Doppelhaushälfte entscheidet, muss in diesem Herbst ca. 1,8 Prozent mehr dafür hinlegen als noch im Frühjahr diesen Jahres.

Quadratmeterpreise über 8.000 Euro

Was andernorts als „Luxus“ gilt, ist in München ziemlich „normal“. Über 8.000 Euro pro Quadratmeter muss man in sehr guten Wohnlagen für den Neubau schon bezahlen. Zu den teuren Lagen gehören Maxvorstadt, Bogenhausen und Nymphenburg aber auch Haidhausen, das Lehel, Teile von Solln und Harlaching sowie die Ludwigvorstadt. Wobei sich Haidhausen zum Beispiel in den letzten Jahren erst zu einer sehr guten Wohnlage entwickelt hat. München – eine Stadt im Umbruch. Neue Viertel entwickeln sich von mittleren zu guten Lagen – etwa Giesing und Trudering, andere Stadtteile werden gerade neu erschlossen, zum Beispiel Berg am Laim.

In den guten Wohnlagen wie Obermenzing, Laim, Westpark, Sendling und Großhadern liegen die Quadratmeterpreise aktuell bei ca. 6.350 Euro, im mittleren Wohnwert, dazu gehören Stadtteile wie Ramersdorf, Berg am Laim oder Riem, kostet der Quadratmeter ca. 5.250 Euro.

Höchster Preisanstieg in Bayern und Baden-Württemberg

Im Bundesvergleich liegt Bayern bezogen auf den Anstieg der Wohnungspreise im gesamten Bundesland an der Spitze, dicht gefolgt von Baden-Württemberg. Immobilien-Maklern zufolge ist der Zenith im Großraum München noch lange nicht erreicht. Dem gegenüber stehen eine nach wie vor hohe Nachfrage in allen Preissegmenten und ein attraktives, wenn auch noch immer zu geringes Angebot an Neubauwohnungen und Neubau-Häusern.

Neubauprojekte und Bauvorhaben in München und Umgebung finden Sie permanent aktualisiert auf dem neubau kompass.

Unser Foto zeigt das in Haidhausen entstehende Neubauprojekt „atrium 37“. Mehr zu Haidhausen lesen Sie im Stadtteilportrait in den kommenden Wochen.

 

Wohnungspreise in München um 14,29 Prozent gestiegen

Mit den steigenden Immobilienpreisen in Deutschlands beliebtesten Städten beschäftigt sich aktuell die Online Ausgabe des „Spiegel“. Laut der neuen Statistik für Wohnungspreise, herausgegeben vom Immobilienverband IVD, ist München mit Abstand die teuerste Stadt in Deutschland. Die hohe Lebensqualität der City und die starke Nachfrage nach Wohnraum schlagen sich nach wie vor in teuren Preisen nieder.

Münchner Wohnungspreise stiegen um 14,29 Prozent

Dem aktuellen Wohnpreisspiegel zufolge sind die Quadratmeterpreise in München im Jahresvergleich um 14,29 Prozent gestiegen. Das ist einiges mehr als im gesamten Bundesgebiet, wo die Preise für Wohnungen in den vergangenen 12 Monaten um 4,5 Prozent in die Höhe kletterten.

Blick über die Dächer der Stadt: Dachterrassenwohnung Obere Au. Foto: harald huber immobilienvertrieb

Blick über die Dächer der Stadt: Dachterrassenwohnung Obere Au. Foto: harald huber immobilienvertrieb

Für eine Eigentumswohnung mittleren Wertes müssen Käufer den Angaben in Spiegel Online zufolge ca. 3.600 Euro zahlen. Münchner hingegen wissen: Das ist die unterste Preisgrenze. In der Tat liegen die Quadratmeterpreise wesentlich höher, als uns diese Statistik Glauben macht.

Schauen wir uns exemplarisch die gegenwärtige Preissituation im Lehel/Altstadt an. Hier kostet der Quadratmeter im Neubaubereich aktuell um die 10.000 Euro. Handelt es sich bei dem Objekt um eine Dachterrassenwohnung, so liegt der Quadratmeterpreis allerdings um einiges drüber. Am teuersten sind Penthäuser in der Altstadt. Sie kosten ca. 13.000 Euro pro Quadratmeter. Und sie sind derzeit gefragt wie nie, nicht nur von Münchnern. Besonders finanzstarke Investoren aus anderen Regionen haben ein Auge auf diesen Immobilientyp geworfen.

Dachterrassenwohnung in der Au

Eine Dachterrassenwohnung zu vergleichsweise wesentlich günstigeren Preisen finden Sie derzeit in der Au im Angebot. Das Luxus-Objekt verfügt über 4 Zimmer und befindet sich in einem Haus aus dem Jahr 1897, welches bis Sommer dieses Jahres umfassend saniert wurde. Dabei wurde das alte Dach zum Beispiel komplett durch ein neues ersetzt. Weitere Maßnahmen waren die Neugestaltung des Eingangsbereiches und die Integration eines modernen Lifts im Außenbereich.

Dieses Projekt steht exemplarisch für die derzeitige Aufwertung der Au. Alte Gebäude werden zum Teil kernsaniert und zu neuen Wohneinheiten umgewandelt. Die Nachfrage ist extrem hoch. Zum Beispiel im Bereiteranger waren die Wohneinheiten innerhalb kürzester Zeit verkauft.

Aktuelle Neubauprojekte in München und im Umland finden Sie auf dem neubau kompass.

Mehr zu der im Beitrag genannten Dachgeschosswohnung lesen Sie hier:

 

Interview zum Neubauprojekt „Görzer99“ in München-Ramersdorf

In Ramersdorf, am östlichen Rand von München, realisiert PROJECT IMMOBILIEN das Neubauprojekt „GÖRZER99“. Wer hier eine der verfügbaren 24 Eigentumswohnungen erwirbt, wohnt zwischen den weitläufigen Grünflächen von Perlacher Forst und Ostpark. Über den Standort Ramersdorf und den Neubau mit seinen umweltfreundlichen Extras sprachen wir mit Juliane Mann (Foto), sie ist Vorstand Vertrieb von PROJECT Immobilien.

Juliane Mann, Vorstand Vertrieb bei PROJECT Immobilien

Juliane Mann, Vorstand Vertrieb bei PROJECT Immobilien

Mit „Görzer99“ bieten Sie ein außerordentliches Neubauprojekt, das eine abwechslungsreiche Architektur mit grünen Rückzugsorten wie einem Hochbeet und einer Wasserzapfstelle kombiniert. Was hat Sie veranlasst, diese umweltfreundlichen Benefits zu integrieren?

Juliane Mann: Unsere Kunden sollen sich in ihrem neuen Zuhause wohlfühlen. Dazu trägt neben einer hochwertigen Ausstattung der Wohnungen und einer energieeffizienten Bauweise auch die attraktive Gestaltung von Gemeinschaftsflächen bei. In der Nähe der Görzer99 befindet sich eine sehr schön Kleingartenanlage. Dieses Thema haben wir in unseren Außenanlagen aufgegriffen. In den durchgrünten Außenanlagen mit Sitzgelegenheiten und Spielflächen können die Bewohner miteinander ins Gespräch kommen und eine kleine Auszeit im Grünen genießen.

Welche weiteren Highlights bietet dieses Projekt und an welche Zielgruppe haben Sie dabei gedacht?

Juliane Mann: Görzer99 bringt frischen Wind nach Ramersdorf, denn es besticht durch eine auffallend moderne Architektur mit Fassadenelementen in Holzoptik und einer gehobene Ausstattung der Wohnungen. Alle Wohnungen sind ausgestattet mit Parkett, Fußbodenheizung, bodentiefen Fenstern und Sanitäranlagen von Markenherstellern. Gegensprechanlagen mit Farbkamera und Aufzüge sorgen ebenso wie eine Tiefgarage für weiteren Komfort.

Neubauprojekt in Ramersdorf: Görzer99. Foto: PROJECT Immobilien

Neubauprojekt in Ramersdorf: Görzer99. Foto: PROJECT Immobilien

Der Großteil der Einheiten verfügt über 1 bis 2 Zimmer. Damit richten wir uns verstärkt an Singles, Paare und Alleinerziehende mit Kindern. Jede Wohnung hat eine eigene Terrasse oder einen Balkon. Die zwei Penthäuser im 4. OG punkten mit jeweils zwei großzügigen Dachterrassen.

Wenn einige Käufer zunächst den Standort „Ramersdorf“ hören, mag das zunächst nach „wenig prickelndem Randbezirk“ klingen. Mit welchen Argumenten halten Sie dagegen?

Juliane Mann: Die Görzer Straße liegt genau zwischen zwei der beliebtesten Grünflächen im Münchner Osten. Rund drei Kilometer südwestlich befindet sich der Perlacher Forst, während in nordwestlicher Richtung der Ostpark mit dem Michaelibad abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten ermöglicht. Zudem ist die Versorgung mit Kitas und Schulen in Ramersdorf sehr gut. Punkten kann der Standort auch mit der hervorragenden Anbindung an die A8 und den Mittleren Ring. Pendler gelangen so in ca. 15 Minuten zum Marienplatz und sparen sich beim Wochenendausflug in die Berge die Fahrt durch die Stadt. Darüber hinaus befindet sich in 200 Metern Entfernung eine Bushaltestelle mit Anschluss an das S-Bahnnetz.

Welche Merkmale sind Ihnen als Bauträger wichtig, um sich für einen Standort zu entscheiden?

Juliane Mann: Entscheidende Faktoren sind die Verkehrsanbindung und das Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Freizeitaktivitäten in der Umgebung. Denn all dies trägt langfristig zum Wertsteigerungspotential eines Standorts bei.

Danke für das Gespräch!

Weitere Informationen zum Neubauprojekt in München-Ramersdorf finden Sie hier:

Das sind aktuelle Bauvorhaben von PROJECT Immobilien in München.

Flexible Wohneinheiten und außergewöhnliche Architektur: ZIMA Geschäftsführer Manfred Senff zu „LAO – Leben am Ostpark“

Nahe beim Ostpark und dem beliebten Einkaufszentum „Perlacher Einkaufspassage (PEP)“ realisiert die ZIMA Projektentwicklung 139 Eigentumswohnungen im Neubauprojekt „LAO – Leben am Ostpark“.

Außergewöhnliche Architektur, nicht nur in der Abendstimmung: LAO - Leben am Ostpark. Foto: ZIMA Projektentwicklung

Außergewöhnliche Architektur, nicht nur in der Abendstimmung: LAO – Leben am Ostpark. Foto: ZIMA Projektentwicklung

Vor Kurzem feierte Bauträger ZIMA Projektentwicklung mit künftigen Käufern Richtfest. Wir sprachen mit ZIMA Geschäftsführer Manfred Senff über das Neubauprojekt im Osten von München und die Frage, wie sich Neubauwohnungen den verändernden Lebensumständen ihrer Bewohner anpassen lassen.

Im Exposé erwähnen Sie eine außergewöhnliche Architektur. Könnten Sie uns kurz die wesentlichen Elemente dieser speziellen Architektur umreißen?

Manfred Senff: Die außergewöhnliche Architektur ist stilprägend für die städtebauliche Zukunft an diesem Standort. Das gesamte Gebäude besticht durch einen hohen Wiedererkennungswert, der sich deutlich von gängigen Entwürfen im Wohnbau in München abhebt. Der Entwurf sieht vier Baukörper vor, die bis zum 2. OG miteinander verbunden sind. Ab dem 3. OG prägen abgeschrägte, natürlich begrünte Dächer das Bild, die jeweils in eine Himmelsrichtung blicken. Zur Mitte hin bildet sich durch diese Struktur ein attraktiver Innenhof. Die Wohnungen befinden sich vom 1. OG aufwärts bis in das 7. OG. Die Wohnungen der beiden obersten Geschoße sind das Highlight. Großzügige, in die Dachschrägen eingelassene Terrassen ermöglichen einen besonders attraktiven Ausblick bis in die Berge.

Sie möchten Wohnungen bauen, die sich verändernden Lebensumständen anpassen. Was können wir uns darunter vorstellen? In wiefern kann eine Immobilie das bieten?

Manfred Senff: Zum Kauf einer Eigentumswohnung entscheiden sich die meisten Menschen nur ein Mal im Leben. Die Lebenssituation der Menschen ändert sich jedoch in heutigen Zeiten immer schneller und öfter. Die Wohnung der Zukunft sollte sich diesen Lebensumständen möglichst anpassen. Dazu gehören flexible Grundrisse, die ohne großen Aufwand aus einer Familienwohnung eine großzügige Loftwohnung werden lassen. Oder zwei/drei kleine Apartments, die heute als Studentenwohnungen für die Kinder dienen und morgen einfach zu einer größeren Wohnung zusammengelegt werden können. Dies bedarf in der Konzeption von Wohngebäuden bereits in der frühen Planungsphase intelligenter Konzepte, insbesondere in punkto Haustechnik und Versorgung.

Sie bauen insgesamt 139 Wohnungen. Mit welchen Elementen möchten Sie verhindern, dass aus diesem großen Neubauprojekt eine „anonyme Häuserzeile“ wird?

Manfred Senff: Von einer Häuserzeile kann hier nicht die Rede sein. Durch die Architektur und unter Einbeziehung der öffentlichen Wege und Plätze entsteht ein neues attraktives Zentrum für jung und alt. Die öffentliche Durchwegung im Erdgeschoss mit seinen Büro- und Praxisflächen fördert die Begegnung von Bewohnern und Nachbarn. Die Gastronomie und die Kinderkrippe beleben das Objekt zusätzlich. Der neu entstehende, begrünte und autofreie Platz mit Kinderspielplatz im Norden wird das fußläufige Verbindungszentrum in Richtung PEP, U-Bahn und Ostpark und trägt somit maßgeblich zur Belebung des Quartiers bei.

Stichwort „Ausstattung“: Welche Elemente sind Ihrer Ansicht nach „Must haves“, über die jede Neubauwohnung heutzutage verfügen sollte?

Manfred Senff: Wohnbau ist sehr gut mit der Automobilbranche zu vergleichen. Ein Hersteller hat einmal damit angefangen den CD Player als Serienausstattung einzubauen. Heute sind bereits übergroße Touch-Bildschirme á la iPad im Vormarsch. Eine Neubauwohnung mit Laminatboden oder Heizkörpern ist heute unverkäuflich. Die Qualität des Produktes Wohnung definiert sich neben der Lage über seine Ausstattung. Die Ansprüche sind dort sehr gestiegen und die Grundausstattung heute vergleichbar mit einer Luxusausstattung von vor 20 Jahren. Je nach Lage sind der Ausstattungsqualität heute fast keine Grenzen mehr gesetzt.

Vielen Dank für das Gespräch!

Lesen Sie mehr zu „LAO – Wohnen im Ostpark“

Weitere Bauvorhaben von ZIMA finden Sie hier

Mehr attraktive Wohnprojekte im Großraum München finden Sie auf dem neubau kompass.

Bauträger-News: Richtfest LAO – Leben am Ostpark

Vor weniger als einem Jahr stieß der erste Spaten in den Boden, am vergangenen Samstag, dem 11. Oktober, feierte Bauträger ZIMA mit rund 150 Gästen Richtfest von „LAO – Leben am Ostpark“. Bis Sommer 2015 entstehen in München-Perlach 139 Eigentumswohnungen mit 1 bis 5 Zimmern. Der Neubau entspricht dem energieeffizienten KfW 70 Standard.

Böllerschützen beim Richtfest von "LAO - Leben am Ostpark".

Böllerschützen beim Richtfest von “LAO – Leben am Ostpark”.

Mit der Architektur will der Bauträger Kontraste zur manchmal beklagten „Schuhschachtel-Architektur“ in München setzen. Die Wohnungen sollen sich verändernden Lebensumständen und Anforderungen im Laufe eines Menschenlebens anpassen. Bei „LAO“ wird jeder das für seine Lebenssituation passende Domizil finden: vom Single bis zum „Best-Ager“ über die junge Familien mit mehreren Kindern – davon ist die ZIMA, deren Tochterfirma ZIMA Projektentwicklung Deutschland GmbH in Gründwald ansässig ist, überzeugt.

Unser Foto vermittelt einen Eindruck, wie „zünftig luftig“ es beim Richtfest zugegangen ist.

Lesen Sie mehr über “LAO”.

Aktuelle Bauträgerprojekte und Neubauwohnungen im Großraum München finden Sie auf dem neubau kompass.

Preisanstieg im Münchner Umland: Wer radelt spart beim Kaufpreis

Rein statistisch gesehen ist München mit ca. 4.000 Einwohnern pro Quadratkilometer die am dichtesten besiedelte Stadt Deutschlands. Eine Entzerrung der Situation ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: bis zum Jahr 2031 werden ca. 300.000 mehr Menschen in der Isarmetropole leben als heute. Nur: wohin mit ihnen oder anders formuliert: wo wollen die dann fast zwei Millionen Menschen leben?

Familien ziehen ins Umland

Während Immobilienmakler fordern, den Wohnraum in München weiter zu verdichten, zieht es andere bereits ins Umland. Keine schlechte Wahl, insbesondere für Familien mit Kindern. Die Luft ist besser als in der City, die Bevölkerungsdichte bei weitem nicht so hoch. Noch nicht. Denn Bauträger haben sich bereits in den vergangenen zwei Jahren auf Gemeinden im Umland spezialisiert.

Bei Immobilienkäufern hoch im Kurs stehen derzeit Erding, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Dachau und der Landkreis Freising. Wir stellen in den nächsten Wochen einige dieser Gemeinden und ihre Wohnperspektiven ausführlicher vor.

Während die Quadratmeterpreise deutlich divergieren – in Erding zahlt man für den Quadratmeter in der Eigentumswohnung ca. 2.500 Euro, in Ebersberg ist man im eigenen Reihenhaus ab ca. 3.400 Euro pro Quadratmeter dabei – haben alle genannten Ortschaften gemeinsam, dass sie im S-Bahn-Bereich liegen. Und das kostet.

Immobilienexperten raten zu Gemeinden abseits des S-Bahn-Netzes

Deshalb sind alle, die sich für einen Standort im Umland interessieren, gut beraten, sich ein Rad zuzulegen und die wenigen Kilometer bis zur nächsten S-Bahn zu radeln. Das empfehlen derzeit zumindest Immobilien-Experten, wenn es um die Möglichkeiten des Standortes im Münchner Umland geht. Denn während die Preise in Gemeinden am Münchner S-Bahn-Netz kontinuierlich steigen, sind in etwas weiter abgelegenen Ortschaften ohne direkte S-Bahn-Haltestelle die Quadratmeterpreise durchaus noch moderat.

Werden Gemeinden im Umland hässlicher?

Trotz einer verbesserten Infrastruktur und einer vielfach weitaus jüngeren Altersstatistik stehen nicht alle Bewohner von Gemeinden im Umland dem geplanten Bauboom in ihrem Ort positiv gegenüber. Alteingesessene fürchten, dass mit immer mehr Häusern und Neubaugebieten die Orte „ihr Gesicht“ verlieren.

Dass diese Sorge nicht unbedingt begründet ist, zeigt das Beispiel Haar. Hier, östlich von München, haben Bauträger einiges an Neubaupotenzial entdeckt. Denn die Verkehrsverbindungen sind sehr gut: mit dem Bus von Trudering oder mit der S-Bahn ist die Gemeinde mit ihren über 20.000 Einwohnern bestens erreichbar.

Neubauprojekt in traditioneller Architektur in Haar: Seidlhofgarten. Foto: Demos Wohnbau

Neubauprojekt in traditioneller Architektur in Haar: Seidlhofgarten. Foto: Demos Wohnbau

Darüber hinaus setzt Haar auf eine Nachverdichtung, die sich hervorragend in das bestehende Ortsbild einpasst. Auf dem Gelände des Jugendstilparks entsteht zum Beispiel ab 2015 ein Neubaugebiet mit Eigentumswohnungen. Wo früher das Bezirkskrankenhaus der Kleinstadt stand, sollen in den kommenden Jahren rund 3.000 Menschen leben. Dabei setzen Architekten auf eine gelungene Kombination aus Neubau und historischer Bausubstanz. Ziel ist, die Bauweise alter Gebäude in neue Architektur zu übertragen, um das Gesamtbild des Ortes zu erhalten. Mit dem Ansatz gilt Haar im Münchner Umland derzeit als Vorreiter.

Das auf unserem Foto dargestellte Neubauprojekt „Seidlhofgarten“ entsteht derzeit ebenfalls in Haar. Bei diesem Projekt setzt der Bauträger auf eine traditionelle Architektur und eine energieeffiziente Bauweise. Lesen Sie mehr dazu.

Aktuelle Bauvorhaben in München und im Umland finden Sie auf dem neubau kompass.

Letzte freie Wohnung: „Am Schlosspark Nymphenburg“

Direkt am Schlosspark Nymphenburg vermarktet immomedia Immobilien im Neubauprojekt „Am Schlosspark Nymphenburg“ Eigentumswohnungen mit 3 bis 4 Zimmern. Der Standort in der Pagodenstraße, unmittelbar am Nymphenburger Schlosspark gelegen, bietet neben der Nähe zu einem der schönsten Parks in München eine ruhige Wohnlage mit sehr guter Infrastruktur.

Mehr über diese Terrassenwohnung und den Standort Obermenzing sowie die aktuelle Situation auf dem Münchner Immobilienmarkt erzählt Wolfgang Kirschner, Geschäftsführer der immomedia Immobilien GmbH im folgenden Interview.

Herr Kirschner, direkt am Nymphenburger Schlosspark vermarkten Sie im Neubauprojekt „Am Schlosspark“ noch eine Wohnung. Was ist das Besondere an dieser Wohnung?

Wolfgang Kirschner: Zunächst einmal: Die Wohnung wurde soeben fertig gestellt und kann somit kurzfristig bezogen werden. Das bedeutet für den Käufer das Wegfallen der Bauzeitzinsen und langer Wartezeiten auf die Fertigstellung. Ferner ist er bei seiner Kaufentscheidung nicht auf Pläne angewiesen, sondern kann das Objekt real besichtigen.

Wohnen am Nymphenburger Schlosspark: EIne Wohnung ist noch frei. Foto: immomedia Immobilien GmbH

Wohnen am Nymphenburger Schlosspark: EIne Wohnung ist noch frei. Foto: immomedia Immobilien GmbH

Inwieweit entspricht diese Wohnung den Bedürfnissen und Wünschen eines Käufers, der ein gehobenes Wohnambiente wünscht?

Wolfgang Kirschner: Sowohl die Wohnung als auch das gesamte Wohnensemble mit Haupthaus und Gartenhaus bestechen durch eine ansprechende, moderne Architektur. Auch die Gestaltung der parkähnlich angelegten Gemeinschaftsflächen sucht ihresgleichen. Die Wohnung selbst bietet auf über 120 m² Wohnfläche eine moderne, offen gestaltete Aufteilung, große Fensterflächen und eine nach Süd-Westen ausgerichtete über 30 m² große Terrasse. Wertige und formschöne Materialien sowohl im Bereich der Böden, Fliesen und Sanitärobjekte, runden das Bild ab und sind Ausdruck eines gehobenen Wohnstils.

Was bietet der Standort Obermenzing?

Wolfgang Kirschner: Die Lage des Grundstückes selbst ist wohl einzigartig. Das Objekt befindet in erster Reihe direkt am Nymphenburger Schlosspark. Eine derartige Lage ist unwiederbringlich. Aber auch der Stadtteil Obermenzing bietet viele Vorteile. Wer viel Grün und die Natur liebt, ist hier genau richtig. Trotzdem muss er nicht auf eine intakte Infrastruktur verzichten. Alle Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Schulen und öffentliche Verkehrsmittel sind vorhanden und nur wenige Minuten vom Objektstandort entfernt.

Vielfach wird über Wohnungsknappheit, fehlende Bauplätze etc. in München geklagt. Sehen Sie diese Probleme auch und / oder wie schätzen Sie die Entwicklung des Immobilienmarktes in München in den kommenden 3 Jahren ein?

Wolfgang Kirschner: Die Klagen sind leider berechtigt. Für Projektentwickler und Bauträger wird es immer schwerer, geeignete Grundstücke zu finden. Aus unserer Sicht ist derzeit keine Trendumkehr erkennbar. Vorausgesetzt die Hypothekenzinsen bleiben weiterhin auf niedrigem Niveau und das wirtschaftliche und politische Umfeld bleibt weitgehend unverändert, gehen wir davon aus, dass auch in den nächsten Jahren die Kaufpreise keinesfalls rückläufig sein werden. Eher das Gegenteil dürfte der Fall sein.

Danke für das Gespräch!

Wichtige Informationen zum Neubauprojekt „Am Schlosspark Nymphenburg“ finden Sie hier:

Bleiben Sie auf dem Laufenden über aktuelle Neubauprojekte in München und Umgebung mit dem neubau kompass.